Feste und Aufbruch nach Tschechien
Die Woche begann mit einem wahren Highlight: mit dem Konzert von Patti Smith. Das lange Anstehen, erst vor dem Zelt, dann in dem Zelt lohnte in zweifacher Hinsicht: Um mich rum waren lauter sehr nette Leute! Erst kam ich ins Gespräch mit drei Studentinnen, eine war aus Pforzheim und wollte nach dem Konzert wieder da hin. Im Zelt eine 80jährige, die seit den 70er Jahren auf Konzerten von Patti Smith war.Sie zeigte mir Fotos und war begeistert, weil sie diesen Auftritt heute von ihrer Tochter geschenkt bekommen hatte. Die Musik war großartig, die Texte berührend und auffordernd, sich nicht die Schneid nehmen zu lassen.
Sommerfest in Walters Garten. Eine wunderbar leichteSommerstimmung, nette Leute, viele Kinder, Jung und Alt, aus unterschiedlichen Nationen, Leute, die ich schon lange Kenne, Leute die ich noch nie gesehen hab. Gute Musik, jeder brachte was zum Essen mit. Ich saß die ganze Zeit mit Gabi und Alexander zusammen und wir unterhielten uns vortrefflich mit Leuten, die mit uns am Biertisch saßen.
Am Samstag Schreiben in Heikes Kurs. Ich war so verplant, kam zu spät, verschüttete das Wasser einer vollen Karaffe. Was war nur mit mir los. Das Schreiben löste in mir Beruhigung und Berührtsein aus, ich habe es sehr genossen
Heute habe ich mühelos und ohne Patzer den Weg nach Karlsbad geschafft. Ich bin mit Alina im Hotel Mignon untergebracht – allein der Name!
Vorhin waren wir essen, böhmische Küche, die Knödel und der Palatschinken, wie meine Oma sie zubereitete. KuK Gebäude ringsum und die Quellen, die so gesund sein sollen, wegen derer meine Oma hier vor über 100Jahren zur Kur war. Auf den Spuren meiner mütterlichen Linie wollen wir über Komotau nach Prag fahren und auch nach Weipert, wo die Familie vor der Vertreibung gelebt hat.
Feste, Feste, Feste… Konnte eines bei Walter gelingen, indem andere für Unterhaltung gesorgt haben, indem er den Sommer selbst hat sprechen lassen…? Böhmische Knödel würden mir auch gefallen, vielleicht auch die gesunden Bäder. – Im Konzert zwischen 18- und 80-Jährigen, das ist eine Wucht. Anders als Ines mochtest du die Menge. – Und oh…ausgrechnet Hotel Mignon!! Wie gestern: „Dahin, dahin will ich – oh mein Geliebter – zieh’n…“ – ich auch.
Wilhelm Meister reist mit. Spannend so eine Reise auf den Spuren deiner Vorfahren.
Wie Renate schreibt ‚auf den Spuren der Vorfahren‘ . Ein großes Vorhaben, noch dazu mir der schwangeren Alina. Habt ihr das schon lange geplant oder ist das ein spontaner Trip? An der Schlange vor dem Konzert von Patty Smith bin ich vorbei gelaufen, hab nach dir Ausschau gehalten, vergebens.
Und ich bin beim Rudelsingen vorbei gekommen! Es gab drei Eingänge für das Konzert….