Sommerfest, Walchensee und Aufhausen

Endlich wieder radeln ohne Regen, das ist Lebensqualität. Zur Stadtbücherei gefahren. Einige Bücher geholt und in alter Tradition auf dem Balkon gelesen. Unter anderem eines von Habeck und seiner Frau Andrea Paluch geschrieben. Eine Mischung aus Liebesroman und Thriller. Am Abend bei strömendem Regen zum Sommerfest des Hospizes. Musste leider drinnen stattfinden.  Eine Lärmkulisse die bei 37 Personen nur mit sehr lauter Stimme zu übertönen war. Für mich keine Freude. Das Essen lag mir sehr schwer im Magen, was die Nacht zum Tag machte. Ausflug zum Walchensee am nächsten Tag. Inzwischen fährt der Zug nach Lenggries über den Ostbahnhof. Mit Christa getroffen. Eva holte uns in Lenggries ab. Schöner Weg am See entlang, etwas störend die E-Bike FahrerInnen. Zum Abschluss in ein Café in Lenggries. Wie soll es anders sein. Der Zug fuhr nach Giesing. Also in die S-Bahn zum OBF, wo Christa ausstieg. Ich musste länger aus meine Bahn warten. Ehemaligentreffen im Taxisgarten. Gute Unterhaltung und gutes Essen. Freitag war Sperrmülltag. Traudl fuhr mit dem Auto ihres Sohnes, das eine riesige Ladefläche hat. In die ehemalige Werkstatt meines Vaters haben Eva und ich säckeweise Zeug  hingestellt, die wir zum Werkstoffhof gebracht haben. Zwei Ladungen haben wir hingefahren, bei großer Hitze. Später haben wir unterm Walnussbaum von Traudl relaxed. Wohnung gründlich geputzt, nach längerer Zeit der Unlust. Nachmittag erst in den Schrebergarten, um zu schauen wie es den Pflanzen im Gewächshaus geht. Dann weiter zu Heike. Mit ihr und  Beate über die „Deutsche Seele“ gelesen. Das gefiel mir so gut. Ein herrlicher Nachmittag. Anschließend wieder in den Schrebergarten zum Gießen. Mittendrin löste sich der Schlauch und ich wurde tropfnass. Heute, überraschend kam Heike auch mit, nach Aufhausen. Literatur-Führung vom DGB zum Buch „Das Leben meiner Mutter“ von Oskar Maria Graf. Wir sind mehr als zwei Stunden auf den Spuren von Graf gegangen. Es gab Neues und schon Gewusstes zu hören. Der Weg mal sonnig auf Teer, mal schattig und besonders schön durch eine Lindenallee.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Traudl erweist sich als Allround-Freundin, mit der alles geht. Durch die Umstände mit deiner Mutter kommen neue Facetten zum Altbewährten dazu. – Zusammenkünfte können mehr oder weniger erholsam sein und manches ist eben so wie es ist, z.B. Geräuschkulissen bei hoher Personenzahl. Da kommen mir die kleineren Zusammenkünfte ergiebiger vor. Auch heute war die Anzahl überschaubar und kein Stimmengewirr, alles unangestrengt, aber natürlich ohne Beziehungen untereinander. Der Abschnitt mit der Lindenallee war besonders schön! Auch seh noch den Lehrer vor mir, der zu leuchten beginnt, wenn er den Kindern Gedichte vorträgt. Ein Poet im Schulhaus, vom kleinen Poeten zuinnerst erkannt. Wir haben das Schulhaus gesehen, in dem klein Oskar entflammt wurde.

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