Urlaub am See, Wandern mit Flo, Michael und mit Gaby, Abstecher nach München und ätzende Urlaubsberichte

Seit Sonntag machen wir am Schliersee Urlaub. Perfektes Sommerwetter, zumindest bis heute, da kam in der Nacht das schwere Gewitter.

Montag Baden im See und am Abend im Strandbad an der Bar was trinken und essen.

Dienstag kamen Florence und Michael zu Besuch. Wir machten eine Wanderjng durch ein Tal am Fluss Leitzach entlang, aßen nach der 3-stündigen Tour zu Hause Kartoffelsalat, den ich morgens schon bereitet hatte und heimische geräucherte Lachsforelle. Ein Bombentag. Mit den beiden lässt sich gut Zeit verbringen.

Mittwoch wieder faul und Baden im See, später Essen am Kiosk vom Campingplatz.

Donnerstag kam Gaby Meyer, meine Ex-Kollegin zu Besuch. Wir hatten ihr zum 70. Geburtstag einen Tag mit uns am Schliersee geschenkt. Wieder suchten wir eine schattige Wanderung am Wasserfall und durch den Wald aus. Nach über drei Stunden tat mir alles weh und das Bad im See war besonders erquickend. Der Tag fand seinen Abschluss in der Lauber-Bar und danach Essen im Hofhaus mit Blick auf den Schliersee und noch ein Eis auf die Hand. Als wir Gaby um 19 Uhr in die BOB nach München setzten, bedankte sie sich überschwänglich für das gelungene Geburtstagsgeschenk. Ich war auch sehr zufrieden mit dem Tag, hatte mich vorher gesorgt, ob das alles so aufgeht wie geplant.

Am Freitag wieder gemütlich am Haus und am Nachmittag waren wir auf Kaffee und Kuchen bei Schlierseer Nachbarn eingeladen. Das war leider furchtbar, denn sie texteten uns stundenlang mit ihren Urlaubsgeschichten zu und merkten gar nicht, dass wir immer stiller wurden. Erst am Ende gelang es, das Gespräch etwas interessanter zu gestalten. Grundsätzlich finde ich stundenlange Urlaubsberichte immer ermüdend und so leer. Mit diesen Nachbarn läuft es öfter so. Wir müssen fürs nächste mal, das hoffentlich in weiter Ferne liegt, eine Strategie entwickeln, wie wir damit umgehen. Den Kontakt ganz abzubrechen, wäre auch nicht ratsam. Hier braucht man schon gute Nachbarschaft, die aufeinander achten, zumal unser Haus ja oft leer steht.

Heute, Samstag, nutzten wir das bewölkte Wetter, um einmal nach Hause zu fahren und Stühle von München nach Schliersee zu transportieren und ein paar Sachen zu holen. Dem Fitnessstudio einen Besuch abgestattet inkl. Saunagang, zu Hause ein schnelles Müsli und dann wieder ab zum Schliersee. Ich bin froh, dass jetzt noch ein paar Tage Urlaub am See vor uns liegen. Nachher gehen wir mit den anderen Schlierseer Nachbarn essen, die sind wesentlich persönlicher uns uns näher.

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Diese Nachbarn mit ihren Urlaubsberichten „kennen“ wir schon aus dem Blog – herrlich. Sowas kann eine Qual sein! Dagegen scheint es mit dem Mann von Florence eine gute Entwicklung genommen zu haben, das klang anfangs anders. Vielleicht hat seine Erkrankung ihn verändert? Dass er stundenlang wandern kann weist auf momentane Stabiltät hin. Schöne Programme habt ihr zusammengestellt! Deine Exkollegin „kannte“ ich noch nicht, glaube ich. Wasser, Sonne, Berge, Luft, fein Essen, Gemeinschaft – das verbindet und macht froh.

  2. Renate sagt:

    Urlaubsgeschichten zu hören ist genauso ermüdend wie wenn jemand die Handlung eines Films von vorne bis hinten erzählt. Zeit miteinander zu verbringen ist das allerbeste Geschenk.

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