Ordnung schaffen, viel Häusliches, Familienzusammenkunft, Arbeit, nichts Kulturelles gemacht

Montag hatte ich noch frei genommen, da Dienstag eh Feiertag war und ich Mittwochs regulär frei habe. Eigentlich habe ich kaum etwas gemacht bzw. war fast nur mit häuslichen Arbeiten beschäftigt und habe Zeit für mich gehabt für Körperpflege, Sport und Sortieren von Papieren. Am Dienstag schmückten wir den Weihnachtsbaum ab und putzten dann gleich gemeinsam die Wohnung, da die Putzfrau diese Woche abgesagt hatte. Zwei Urlaube haben wir gebucht. Einmal auf Wangerooge, wo wir nach der Hochzeit von meinem Neffen, welche in Norddeutschland stattfindet, Urlaub machen und zwar gleichzeitig und in der selben Ferienanlage wie Maja, Bernd und Mateo. Wichtig war uns, dass wir zwei getrennte Wohnungen mieten, um zu vermeiden, dass Hubert und ich in die Versorgerrolle rutschen und es durch unterschiedliche Vorstellungen von Haushaltsführung und Ordnung zu Konflikten kommt. Der andere Urlaub im Sommer nach meinem 60! Geburtstag wird in der Toskana sein, dort haben wir auf einem Weingut eine sehr schöne Unterkunft für eine Woche gemietet. Die andere Woche müssen wir noch füllen. Mittwoch fuhr ich schon recht früh zu Maja, wo Jaron schon war. Er kam an dem Tag zurück aus Malta, wo er eine Woche mit seinem Freund Urlaub gemacht hatte. Auch Sören kam mittags dazu. Wir kochten wieder gemeinsam und aßen, spielten mit Mateo und redeten, hauptsächlich über Jaron. Sörens Freundin, die neulich bei ihm eingezogen ist, ist Anfang Januar ganz überstürzt wieder ausgezogen. Ich kenne die Hintergründe nicht und weiß nicht, ob es gleichzeitig das Ende der Beziehung ist, was ich nicht hoffe. Geredet haben wir darüber nicht. Da Mateo auf seinem ersten Kindergeburtstag eingeladen war, mussten wir unsere Familienzusammenkunft relativ früh beenden. Ich räumte noch Majas Küche auf und ging etwas in die Stadt, bei Galeria ein neues Parfüm erstehen mit Prozenten und etwas herum schauen, brauchen tu ich nichts. Am Donnerstag musste ich dann wieder arbeiten. Durch die vermatschten Straßen und Radwege konnte ich nicht Rad fahren, also U-Bahn. Die Arbeit ging leicht von der Hand, nichts Schwieriges. Auch am Freitag. Danach noch mal ins Fitnesstudio und am Abend kochen und die Doku über Hildegard Knef in der Mediathek schauen. Gestern nach dem Markteinkauf nochmal kurz in der Stadt, aber erfolglos nach einer neuen Mütze geschaut. Meine alte habe ich in der U-Bahn liegen lassen. Nachmittags überkam mich Lust, meinen Schrank auszumisten. Eine große Mülltüte voll konnte ich aussortieren. Jetzt erfreu ich mich an dem perfekt aufgeräumten Schrank, wobei das nicht lange anhält, denn in Schränken kann ich nicht lange Ordnung halten. Gleich gehts noch mal ins Fitnessstudio und nachmittags zu Mateo für einen Kaffee, bevor wir am Abend das erste mal wieder Tanzkurs haben. Ich finde es zwar doof, dass ich in dieser Woche überhaupt nichts Kulturelles gemacht habe, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    „Nichts Kulturelles gemacht“ klingt wie eine vernachlässigte Pflicht. So wie wenn ich mir vorwerfe, mich wieder nicht bewegt zu haben! – Dass Sörens Freundin wieder ausgezogen ist wundert mich nicht – er dürfte ja noch der alte sein. Mit wachsender Vertrautheit kommen nunmal unsere wahren Schwachpunkte, Neurosen und Schattenseiten zum Vorschein. Hoffentlich hat sie ihre Wohnung nicht aufgegeben! Erstaunlich die Paralellen bzgl Stillstand – wobei für meine Begriffe viel Ordnung und Putzen rausgekommen ist. Der krasseste Kontrast zwischen uns liegt in den Urlauben und deren Planung. – Unvorstellbar, dass du auf die 60 zugehen sollst?!

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