Zurück aus Trier, Janni‘s Fahrradsturz

Ich bin immer noch aufgewühlt. Janni hatte gestern am Abend einen Fahrradunfall, keinen Helm auf. Sie ist wohl über die Lenkstange drüber und auf den Kopf gefallen, rief Sirena und mich vom Krankenwagen aus an. Wir sind ins Krankenhaus gefahren. Eine unglaublich nette junge Ärztin hatte sie betreut und nach all den vorherigen Ängsten, weil der Bluttest so ausgefallen war, dass sie noch ins MRT musste, gab es Entwarnung, es war Gottseidank nur eine Gehirnerschütterung. Jetzt liegt sie mit Kopfschmerzen im Bett und alle sind erleichtert. Das letzte Mal, als ich in diese Klinik gefahren bin, lag meine Freundin Renate im Sterben, sie war nach einem Herzinfarkt wiederbelebt worden und war in einem schrecklichen Zustand , die Ärzte sagten damals, als ob sie im Trockenen ertrinken würde.
Nach einer weiteren Woche arbeiten in Trier bin ich endgültig sehr erholungsbedürftig. Dennoch freue ich mich, dass ich den Marathon an den vielen Orten arbeiten und kaum Erholungspausen haben gut überstanden habe.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Hinter diesem furchtbaren Schreck mit halbwegs glücklichem Ausgang treten alle anderen Ereignisse in den Schatten und es zählt nur, dass Janni unbeschadet davonkommt. Mit der Fürsorge ihrer „beiden Mütter“ wird es – so Gott will – gelingen, sie in Ruhe zu halten, was wohl das A und O ist. Eigentlich ist das Kopfweh ja eine Hilfe, die einen bewahrt, zu früh wieder loszulegen. Ihr gute Besserung und dir ebensolche Erholung!

  2. Ines sagt:

    Oh Mann, so ein Schock. Wie mag das passiert sein? Zum Glück ist sie nicht schwer verletzt. Und hoffentlich fährt sie zukünftig mit Helm.

  3. Renate sagt:

    Gut, dass es „nur“ eine Gehirnerschütterung ist. Deine Enkelin wird schnell merken, dass liegen die beste Option ist. Diese Kinder sorgen immer wieder für Aufregung. Dir gute Erholung.

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