Kühlschrank, philosophieren und Wahl

Die Woche fing damit an, dass die Butter viel zu weich war. Erst kapiert ich gar nicht was los war. Der Kühlschrank ist kaputt. Alle eingefrorenen Sachen waren aufgetaut. Ich war so überfordert und überlegte fieberhaft wer mich unterstützen könnte. Linda bot sofort an zu helfen, bzw Andy zu fragen. Mir fiel mein Nachbar ein, der Schreiner ist. Wenigstens ausmessen wäre gut. Er kam und nahm Maß. Mein Vermieter reagierte erst auf die 4. Mail, in der ich anfrage ob er krank oder in Dubai sei? Am Mittwoch kamen zwei Herren erneut zum ausmessen. Ist Uso in der Firma, bevor es zum Kauf kommt. Treffen mit einer Kollegin in Neuperlach. Ich wußte nicht, daß der Kern von Perlach sehr ländlich ist. Zum Neuen Südfriedhof, der riesig ist, mit sehr viel Freifläche, gefangen. Eine Grabstätte der Freimaurer gesucht und gefunden. Ich weiß wenig über die Freimaurer, wollte ich mal nachlesen. Angebote für einen Kühlschrank an meinen Vermieter weitergeleitet. Starkbieranstich mit Inge bei mir angeschaut. Luis geholt, Emilia auf den Nachhauseweg getroffen. Emilia war ganz aufgeregt, weil sie am nächsten Tag, mit noch zwei Mädchen aus ihrer Klasse, bei einer Klassenkameradin übernachten durfte. Wobei das durfte noch nicht ganz klar war. Emilia hatte am Vortag einen Migräneanfall und Linda hatte Angst, wenn sie zuwenig schläft, außerdem noch ein Fußballspiel anstand, es wieder auftritt. Sie durfte dort übernachten. Freitag „Vom Umgang mit der Endlichkeit.“ Einen ganzen Tag, philosophische Ideen, mit einem Teil der KollegInnen aus dem Hospiz, im Waldheim. Die Philosophin erzählte sehr viel, zitierte bekannte Philosophen, nie abgehoben, alltagstauglich und verständlich. Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Danach gab es eine leichte Welle der Erschöpfung, Konzentration ließ etwas nach. Praktische Übung zu Dritt. Was will ich noch leben, was ist noch ungelebt. Nicht schreiben, sondern zeichnen. Samstag kam Andy, praktisch unheimlich geschickt. Kühlschrank bei Otto bestellt, ohne Absprache mit meinem Vermieter, der sich nicht mehr gemeldet hat. Nachmittag keine Lust, trotz Sonnenschein, rauszugehen. Gewaschen, alles getrocknet, gelesen und kleine Yogaeinheit. Zur Wahl gegangen. Schreibgrupppe! Frühling das Thema. Wunderbare Suppe, die ich gut vertragen habe, ebenso das leckere Süße.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Es ist ein Glück, dass du Linda und Andy hast sowie eine gute Nachbarschaft, wenn der Kühlschrank kaputt ist. Ich wäre auch überfordert, wenn ich dieses Problem alleine lösen müsste. Schade um die eingefrorenen Lebensmittel. Die Fortbildung mit der Philosophin hört sich interessant an. Ich hätte zwar Widerstande beim Zeichnen, aber gut, wenn du dich darauf einlassen konntest.

  2. Heike sagt:

    Hoffentlich hat sich dein Kühlschrankthema inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst und sich das Rätsel mit dem Vermieter gelöst?! Das Freimaurerthema begegnet uns immer wieder. Sei es in der Zauberflöte, sei es im Zauberberg. Überall die Spuren. Dass es ein Grab in München gibt wusste ich nicht. Wäre vielleicht eine Anregung für deine DGB?

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