Stromschlag, Krankenvertretung und Kuchentratsch

Die Woche begann mit Yoga und Fitness, was mir recht gut tut. Andy hatte am Samstag die Abdeckung des Lichtes im Kühlschrank abgebaut, um zu schauen ob sich der Fehler vielleicht zeigt. Die Abdeckung und das Innenleben lag im Kühlschrank. Morgens die Sicherung rein. Abends wollte ich nochmal schauen wo das Kabel verläuft und bin an die Drähte gekommen. Ein Stromschlag! Meine Ärztin angerufen. Es müsste in der Klinik beobachtet werden. Die 112 angerufen. Er meinte wenn ich nur kurz hingefasst habe dürfte nichts sein. Ich soll mein Herz beobachten, ob es stolpert oder Zwischentöne macht. Alles bestens. Der neue Kühlschrank ist eingebaut. Andy rief an um sich zu erkundigen nach dem Einbau. Ich erzählte ihm von dem Stromschlag. 2 Minuten später rief Linda an. Warum ich nichts gesagt hätte? Dass werde ich in Zukunft machen. Die Argumente von Linda überzeugten mich. Lesen in der Tolstoi Bibliothek. Zwei Tage für Daniel, der krank wurde, eingesprungen. Bei strömendem Regen geradelt, weil ich so viel Zeug zu transportieren hatte. Der erste Tag war so langweilig, kaum Telefon. Luis kam zu mir ins Hospiz. Ich habe früher Schluss gemacht. Emilia hat schon auf uns im Hinterhof gewartet, weil sie ihren Schlüssel vergessen hatte. In der Stadtbücherei einige Bücher geholt. Immer nur Klassiker sind mir zuviel. Die Mischung macht es. Der jüngste Bruder meiner Mutter hat im Hospiz angerufen „jetzt geht’s dahin“  waren seine Worte. Die Ärztin der SAPV übernahm und fragte nach einem Platz. Das Haus war voll und so kam Walter am Freitsg auf die Palliativstation in Großhadern. Mit Traudl zum Kuchentratsch. Das Café brechend voll, ergatterten wir gerade noch zwei Plätze. Die Schlange am Eingang wuchs und wuchs, die Geräuschkulisse unerträglich. Wir blieben nicht lange. An der Wies’n entlang, zur Paulskirche, auch in die Kirche rein, weiter über die Schwanthaler zum Sendlinger Tor. Traudl ist noch nicht ganz belastbar.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Mich schockert nicht nur dein Stromschlag, sondern genauso, dass du das total mit dir alleine ausgemacht hast. Hätte Andi nicht gefragt – wann hättest du etwas verlauten lassen? Würde man von dir erfahren, wenn es „mit dir dahin geht“ wie jetzt mit deinem Onkel? – Schön, aber auch schade, dass sich Kuchen-Tratsch so herumgesprochen hat. Schlange stehen ist nicht das Wahre zur richtigen Gemütlichkeit, wobei ja viele ihren Kuchen mitnehmen, wie du mal sagtest.

  2. Ines sagt:

    Ich kann den Stromschlag regelrecht fühlen. Brrr. Gut, dass du und dein Herz den überstanden haben. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, danach ins Krankenhaus zu fahren.

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