Heilpraktiker, Penzberg, Kammerspiele uvm.

Die lange zu haltenden, neuen Asanas im Yoga waren sehr anstrengend. Aufrechtes sitzen, wenn möglich im Schneidersitz, geht bei mir gar nicht, ohne mir was unter die Sitzhöcker zu schieben. Danach zum Fitness. Bei heftigem Wind heim geradelt, kurz danach wieder los, diesesmal mit dem Bus, um Martha aus der Goethelesegruppe, im Tribeca zu treffen. Heike und Susanne waren unabhängig von uns auch da. Mein Onkel ist am Montagabend verstorben. Er wäre gestern 73 Jahre alt geworden. War Mamas jüngster Bruder. Termin beim Heilpraktiker in Lenggries. Das Desaster mit Bus und Bahn mag ich gar nicht schildern. Nur soviel, statt um 10.11 bin ich ich um 10.41 in Lenggries gewesen. Bauch, Darm und Rücken waren Thema. Soll ein Pankreasenzym nehmen. Eva holte mich ab. Mittagessen und weiter nach Penzberg. Besuch, den wir versprochen hatten, im Altersheim. Beim Heimleiter, der uns gleich die Traueranzeige von Mama und unseren Brief von damals zeigte, griffbereit auf seinem Schreibtisch, wenn er gestresst oder genervt ist, schöpfte er aus Anzeige und Brief Kraft. So seine Worte. Abends in die Kammerspiele. „Bevor ich es vergesse.“ Sehr sehenswertes Stück, ein Einfrau-Stück. Trotz vereisten Dächern und Autos mit dem Rad ins Hospiz. Daniel hatte eine Fortbildung. Nach Dienstschluß zum Steubenplatz geradelt, dann gings weiter mit dem Bus, der brechend voll war, zum Volkstheater. Wiedermal eine DGB Führung. Hat mir gut gefallen. Führung durch das Schlachthof Viertel,  Bahnwärter Thiel und zur Utting. Der Nachhauseweg war herausfordernd. Mein Rad hat jemand umgestoßen, der Korb krumm und schief, die Befestigung ausgerissen. Donnerstag, nicht fit, Magen zwickt. Luis geholt, Emilia, die vor uns zu Hause war, hatte schon den Tisch gedeckt, die Töpfe bereitgestellt. Den Abendtermin mit den ehemaligen KollegInnen abgesagt. Bei mir gab es nur Schonkost. Essen im Yak & Yeti hätte ich nicht gepackt. Zu Daniel zur Übergabe geradelt. Nächste Woche arbeite ich und es gibt immer wieder Veränderungen, die ich wissen muss. Daniel perfektioniert ständig. Gertrud in Weilheim besucht. Spaziergang durch den Ort und einen Park, mit ein paar Skulpturen. Abschluss mit Kaffee, Agnes Bernauerin und einem Hugo. Langsam wird der Spaziergang mit Heike zu einem festen Bestandteil meines Wochenendes. Es klappt auf Anhieb uns zu treffen. Gehen,  die ein oder andere Bank, lassen wir nicht aus. Anschließend ins Wahllokal, den OB wählen. Bin sehr gespannt wer das Rennen macht.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Was für eine voll gepackte Woche mit viel Bewegung. Dein jüngster Onkel ist nur wenig älter als du gewesen, viel zu jung zum Sterben. Mein Beileid. Das Schlachthofviertel mit der Utting und dem Bahnwärter Thiel ist ja ganz nach bei mir, fahre ich oft vorbei. Eine Alternative zum geschleckten Teil von München. Es ist sehr berührend, dass der Heimleiter aus eurem Brief jetzt noch Kraft schöpft. Worte sind manchmal so kraftvoll.

  2. Heike sagt:

    Vieles haben wir heute gehend und verweilend besprochen, einiges nicht, wie ich lese. Zum Beispiel die Kammerspiele, wohon wir ja ursprünglich zusammen gehen wollten, bis ich stattdessen anderweitig dort „eingesprungen“ bin. Dass Emilia schon den Tisch gedeckt hat – so schön! Ja, sehr rege, sehr sportlich und aktiv!

  3. Beate sagt:

    Noch einmal Penzberg, eine schöne und berührende Begegnung. Mein Beileid zum Tod von Deinem Onkel! Voller Bewegung war deine Woche!

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