Toxische Pommes, eifersüchtigiger Sören, kein Kleid für Luisa, Fraueninsel und Osterbesuch

Die letzte Woche vor Ostern. Montags sehr lange gearbeitet, sonst nichts gemacht. Dienstag lösten wir einen Geschenkgutschein ein. Die Kabarettistin „Toxische Pommes“ spielte im Lustspielhaus. Nette Atmosphäre und Tischnachbarn. Der Humor mehr für jüngeres Publikum, aber dennoch sehenswert. Immer wenn wir abends weggehen, zieht es mich ab einer bestimmten Uhrzeit so intensiv nach Hause ins Bett oder aufs Sofa. Daran merke ich das Alter. Mein Hausarzt rief an und gab Entwarnung, was die schwere Form der Eisenspeicherkrankheit angeht, bei der ich zum regelmäßigen Aderlass gemusst hätte. Aber eine Mutation habe ich dennoch, die für die erhöhte Eisenanreicherung verantwortlich ist. Ich soll mich organschonend ernähren und regelmäßig Blutbild machen lassen. Alkohol ist für mich ab jetzt mal nur reduziert möglich. Am Mittwoch Mateo und Maja besucht, mal wieder mit Sören. Ich kochte ein Rezept für uns Erwachsene, das der Kleine erstmals mitessen konnte. Spinatrisotto. Er will immer selber essen und macht eine Riesen Sauerei. Er isst zum Glück gerne, auch Neues, aber kleine Portionen. Er weiß genau, wann er satt ist. Sören ist, glaube ich, eifersüchtig, dass wir Mateo öfter als er „haben“. Er will ihn jetzt auch mal länger ohne Eltern babysitten.  Am Nachmittag traf ich noch Luisa in der Stadt, wir wollten jede nach einem Kleid für diverse bevorstehende Hochzeiten schauen. Wir hatten viel Spaß beim Anprobieren. Ein Kleid haben wir aber beide nicht gefunden. Donnerstag Urlaub. Fitnessstudio inklusive Sauna und am Nachmittag Ausflug ins Bergson Kraftwerk, die Event Location, von der so viele erzählen. Wir schauten uns das recht beeindruckende Gebäude und die Kunstausstellung in der zugehörigen Galerie an. Abends nochmal Spargel kochen, das letzte Essen mit Luisa, die am Freitag nach Dresden aufgebrochen ist, wo sie mit Tessas Familie Ostern verbringt. Hubert und ich waren bei den Freunden an den Chiemsee eingeladen. Schon mittags fuhren wir hin über Landstraße. Von deren Haus sind wir losgewandert nach Gstaad und mit dem Boot auf die Fraueninsel, die ich noch nie besucht habe. Fischsemmel essen, einmal Runde rum und quer drüber und schon wieder zurück. In dem Haus der Freunde, das sie mit viel Liebe bis zur totalen Erschöpfung renovieren, noch den Rest des Tages verbracht, fein bekocht worden und am Abend nach Schliersee weitergefahren, wo wir gleich ins Bett gefallen sind. Erst am Samstagmorgen merkten wir, dass im Haus weder Heizung noch Warmwasser ging. Und dazu draußen diese Kälte und Regen. Eigentlich wollten Florence und Michael uns besuchen, aber das konnten wir zum Glück auf Ostersonntag, verschieben. Die Kälte im Haus saß mir noch lange in den Knochen, auch nachdem der Boiler wieder in Betrieb war und ich heiß duschen konnte. Der Samstag ist mit viel Lesen, einkaufen, Essen und etwas Hausarbeit schnell rumgegangen. Sonntag strahlender Sonnenschein. Wir holten Florence und Michael vom Bahnhof ab und gingen eine nicht allzu schwere Runde. Danach ausgiebig Osterbrunch bei uns im Haus und Kaffee mit Pralinen auf der Terrasse. Erst gegen Abend kamen wir wieder nach München, machten uns Reste warm und schauten Tatort. Ein schöner Sonntag, hatte allerdings nicht viel mit Ostern zu tun. Morgen fahren wir nach Erfurt mit dem Zug.

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