ADAC, Mieterschutzbund und die Dult
Yoga und Fitnessstudio letzten Montag und auch heute. Yoga gefällt mir immer besser, auch wenn wir die Asanas lange halten sollen. Roswitha gestaltet die Stunden mit stets sich wiederholenden und dazu mit neuen Elementen. Meine Nachbarin, Frau Hartmann, war zu einem Gespräch über Demenz, Pflegestufen und betreuten Einrichtungen bei mir. Ihre Mutter ist beginnend dement und die Agentur ist nicht in der Lage eine zweite 24Std. Kraft zu schicken, die deutsch kann. Eva versucht über den ADAC eine Ausgleichzahlung, wegen der annulierten Flüge und der Zeit, die uns dadurch verloren ging, einzufordern. Ich musste unterschreiben und weiterleiten. Mit Ingrid auf der Auer Dult getroffen. Die Tram war gerammelt voll, in der Mehrheit mit älteren Damen. Nach der Dult nach Haidhausen gegangen, Einkehr im Café Haidhausen. Mit Ingrid ist es immer interessant. Mich freut es, dass unsere Freundschaft seit 57 Jahren hält. Wegen der Nebenkostenabrechnung habe ich eine ziemliche action mit dem Mieterschutzbund. Wunder! Heute kam noch keine Mail, dass was fehlt oder das Foto zu klein ist. Luis geholt, Emilia kam uns entgegen. Mit den Kindern gegessen. Linda war erstaunt, dass sie Kohlrabigemüse gegessen haben. Das essen sie nur bei der Oma. Schon fast zu Hause bemerkte ich das ich mein Fahrradschloss im Hinterhof bei Linda liegen gelassen habe. Das hieß bei starkem Wind, der sich dahin drehte wohin ich radelte, zurück zu fahren. Inge getroffen die mir freudig erzählte, dass die EBM sie angerufen haben um ihr eine Wohnung in Laim anzubieten. Friedhof am Samstag mit Traudl. Die Erde so ausgetrocknet am Grab. Kannenweise hingeschüttet. Zu Fuß durch den Englischen Garten zum Aumeister, der brechend voll war. Kurze Rast ohne Getränk und Verzehr. Weiter zur Studentenstadt. Mit der U-Bahn zur Freiheit, ins Café. Am nächsten Tag nach Pasing geradelt. Bei Media Markt Kopfhörer für meinen I pod gekauft und mir Laptops angeschaut. Mein Mac wird ausrangiert, da zu alt und nur noch als Fotoalbum genutzt. Karten für Räuber Hotzenplotz für Luis und mich gekauft, unter erschwerten Bedingungen. W-Lan war weg, auch Stecker ziehen half nicht, erst der Neustart schaffte es. Wie mich sowas inzwischen stresst. Die Schreibgruppe war Balsam für Körper, Geist und Seele.
Das lese ich gern: Balsam. So ist’s auch für mich – kostbar langlebig gehaltvolle Gemeinschaft allem Nervengift zum Trotz. 57-jährige Freundschaft fantastisch; funktioniert mutmaßlich, wenn man gemeinsam vorangeht und sich nicht nur über Vergangenheit definiert. „Was nur bei der Oma schmeckt“ (ja!) und die AuerDult – Massen an beigen Boomer-Innen-plus schrecken mich, obwohl ich ja selber eine bin und sie ungern ganz ausfallen lasse.