Weihnachten

Bis einen Tag vor Hl. Abend gearbeitet. Es war viel zu tun und die Zeit verging rasant. Schon am Mittwoch alle Geschenke eingepackt, dabei festgestellt, dass ich nicht mehr so elastisch in die Höhe komme. Agenda 2023 mehr Bewegung. Freitag alleine gewesen. Die ehemalige Atemtherapeutin kam und erzählte viel. Wollte pünktlich gehen. Ich musste noch die doppelte Menge Marzipanhörnchen für Micha backen. Wie verhext fiel mir ein Glas auf den Steinboden im Foyer. Der Bus hatte ewig Verspätung, so dass ich viel später heimkam. Gut, dass ich inzwischen gelernt habe mich darüber nicht mehr aufzuregen. In Ruhe erst einen Kaffee getrunken und dann die Hörnchen gebacken. Gestern zwei Taschen gepackt, die ich mit dem Rad zu Linda transportieren wollte. Die Taschen vor meine Wohnungstür gestellt, die Tür zugeschlagen und der Schlüssel steckte innen. Meine Nachbarin, die gerade im Treppenhaus war, holte eine alte Scheckkarte. Leider gelang es ihr nicht die Tür zu öffnen. Mein Schwiegersohn kam in Rekordgeschwindigkeit mit dem Rad, brachte den Ersatzschlüssel, zusammen radelten wir zu ihnen. Linda war schon in der Kirche mit den Kindern. Brechend voll die Kirche. Der Pfarrer hat die Messe kindgerecht gestaltet, der Kinderchor wunderbar gesungen, daß Krippenspiel gelungen, eine schöne Einstimmung auf den Weihnachtsabend. Die Kinder drängten ungeduldig  nach Hause. Ein Lied gesungen vor dem Christbaum und endlich durften sie auspacken. Festmahl italienisch, sehr lecker. Tee und Plätzchen. Eva, die mit Mama und Magdalena gefeiert hatte, kam noch auf eine gute Stunde vorbei. Heimgeradelt. Radtour heute mit Inge. Im Cafe am Nordbad draußen einen Cappuccino getrunken. Was für ein verrücktes Wetter.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das klingt prächtig, sogar das Aufregen übers kaputte Glas und die Schlüsselsache ist gut ausgegangen. Ganz viel hast du geschafft, und sicher kam Ira mit ihrem schrecklichen 5 Apfelringen, die keiner essen mag. Die Kleinen lieben ja die Kirche von Klein auf, ein Glück. Ich selbst habe halbleere Kirche gesehen.

  2. Heike sagt:

    Also, das NICHT-Aufregen…

  3. Ines sagt:

    Ich hast schon viel an dir gearbeitet, dass du solche Situationen mit dem Schlüssel relativ gelassen durchstehst. Ich hätte einen Anfall bekommen. Weihnachten mit Kindern ist schön, wenngleich es alles schneller gehen muss, damit die Kinder nicht so lange warten müssen. Sie wissen noch nicht, dass die Vorfreude das Beste ist und deshalb möglichst lang gezogen werden sollte.

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