Bewegung, Frida und die beste Lösung

So etwas wie Konsequenz in sportlicher Hinsicht ist mir fremd. Hoffentlich verschrei(b)e ich es nicht und lasse nach, was ich gut kenne. Täglich mache ich nun Gymnastik, täglich telegym. Mit sehr unterschiedlichen Übungen. Mal gegen Osteoporose, mal um besser in ein Auto einsteigen zu können, mal mit der Haltung der Kriegerin aus dem Yoga. Rücken mache ich dann am Abend und wie Prof. Froböse empfiehlt 5 x (ich mache öfter) aufstehen vom Stuhl, ohne festhalten. Theraband für meine Schulter und der tägliche Spaziergang. Highlight diese Woche war die Ausstellung „Frida Kahlo“ mit Eva und Sylvie. Keine schriftlichen Informationen, wie bei van Gogh, eine Frau, die auf Deutsch mit spanischem Akzent, von den Lebenssituationen und dem Schaffen der Künstlerin erzählte. Die Musik, mexikanische Lieder, sehr schön. Die Bilder bunt, wie sie uns bekannt sind, die Erklärung zu manchen dieser Bilder aufschlussreich. Die Stärke und der Mut dieser Frau haben mich sehr beeindruckt. Nach der Ausstellung in ein Cafe, um mit Sylvie wieder einmal über ihren Wunsch nach einer Arbeitszeitverkürzung zu sprechen. Wir haben eine gute Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sonst wie jede Woche Kinder und Mama. Emilia ist heute im Hallenbad vom 3 Meter Brett gesprungen, Linda sogar vom 5 Meter Brett.  Diesen Mut hatte ich nie, bei 1 Meter war bei mir Schluss.

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Täglich Übungen zu machen ist echt eine Herausforderung an die Disziplin. Das muss man dann in den Alltag wie Zähneputzen einbauen und irgendwann wird es dann zur Routine, über die man nicht mehr nachdenken muss. Die Ausstellung von Frieda Kahlo interessiert mich auch. Danke für den Tipp. Als Kind bin ich auch von jedem Brett im Schwimmbad herunter gesprungen, würde ich jetzt nicht mehr machen, wozu auch?

  2. Heike sagt:

    Als Reaktion auf Ines: als Kick, oder?! Deine Disziplin ist zu bewundern, ich sehe dich anders als du dich – total motiviert, immer in Bewegung und jetzt sogar mit diesen Schrecklichkeiten. Hut ab! Frida K. in dieser Ausstellung kann ich mir gar nicht vorstellen, habe soviel inneres Bild von ihr (durch Lebensroman; durch die Verwendung ihrer Bilder bei systemischen Fortbildungen, wo ich sie im Gepäck bzw. in meinen PowerPoints hatte). Dass der Text fehlt – der mir bei van Gogh gerade besonders viel gegeben hat…für mich sicher schade.

  3. Beate sagt:

    ich war gleich zu Anfang in der Ausstellung über Frida Kahlo. Die Texte mit spanischem Akzent gesprochen haben mich überaus genervt. Aber die Bilder in Großformat beeindrucken natürlich sehr. Dass am Anfang der Ausstellung als Einführung eine ausführliche Darstellung ihres Lebenslaufs steht, fand ich hingegen gelungen. in den späten siebziger und achtziger Jahren war Frida Kahlo so sehr zur Ikone stilisiert worden, dass sie bei mir wie eingefroren in einem inneren Bild steht.

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