Figaro mit Heike und Husten, Schliersee und ein verlorener Schlüssel
Es ist erst Samstag, aber da heute nicht mehr viel passiert – außer das Martini-Gans Essen im Schlierseer Ratskeller und ich zudem gerade alleine bin, fange ich schon mal mit dem Wochenblog an. Viele Tage habe ich mich erfolgreich dagegen gewehrt, mich am kranken Hubert anzustecken. Seit Mitte der Woche kamen dann doch einige Erkältungssymptome. Mittwochs konnte ich noch zwischen Yoga und Osteopathie meinen neuen Kartenführerschein abholen. Der rosane Papierführerschein hat ausgedient. Am Donnerstag war für den Abend die Einlösung des Hochzeitsgeschenks von Katarina geplant. Der Besuch der neu inszenierten Oper „Figaros Hochzeit“. Ich freute mich riesig, da die Arien dieser Oper mich eine Zeitlang im Studium begleitet haben und mir viel bedeuten. Hubert hatte in der Nacht so stark gehustet, dass er meinte, die dreieinhalb stündige Oper nicht zu überstehen. Kurzerhand fragte ich Heike, ob sie für Hubert einspringen möchte, was sie sofort zusagte. Und so kam es, dass sie die Rolle des Bräutigams an meiner Seite übernahm. Katarinas anstrengende Persönlichkeit hielt sich in Grenzen und wegen mehrerer anderer Bekannter waren wir nicht in ihrem Fokus und dank ihrer guten Vorbereitung und Vorbestellung der Pausenverköstigung war es doch wirklich ein herrlicher musikalischer und luxuriöser Abend, der nur durch meinen Husten, welcher sich, evt auch durch die trockene Luft, krass verschlimmerte, getrübt wurde. Ich hoffe inständig, dass ich Heike nicht angesteckt habe. Auf dem Heimweg in der U-Bahn merkte ich, dass mein Schlüsselbund nicht mehr in der Tasche war. Diese hatte ich mehrmals ausräumen müssen, um Sachen zu suchen. Ich stand ewig vor unserer Tür, klingelnd und anrufend, bis ich Hubert aus dem Tiefschlaf wecken konnte. Heute erhielt ich die freudige Nachricht, dass mein Schlüssel im Fundbüro der Oper aufgetaucht ist und ich ihn abholen kann. Freude und Erleichterung. Gestern noch mal im Kinderzentrum gearbeitet und dann endlich wieder zum Schliersee gedüst. Schlafen, Essen, Lesen, Erholen. Und immer wieder nach draußen schauen, wo sich alle paar Minuten die Herbstfarben anders präsentieren, je nach Sonneneinfall.
Ein Glück mit den Schlüssel – alles andere schreibe ich gleich noch selber! Zwar leider ohne Schliersee zeigt sich hier auch ein gigantischer Himmel und eine Sonne, die die Baumstpitzen in einzigartige Farben taucht.
lustig, dass Heike in der Rolle des Bräutigams war…ein besonderer Abend! Ich wünsche Euch gute Besserung- das Haus in Schliersee ist dafür der beste Ort! Schlüsselgeschichten sind die besten, wenn der Schlüssel doch wieder auftaucht, dem Fundbüro in der Oper sei Dank!
Ein Glück dass dein Schlüssel wieder da ist. Gut, dass Heike die Rolle des Bräutigam übernommen hat. Husten stundenlang unterdrücken geht nicht.