Idyll in Griechenland, mieses Wetter daheim

Meine letzte Woche in Perulia war auch wunderbar erholsam und ein Genuss für die Sinne: Das Meer, das still da liegt, in dem ich zwei Mal am Tag schwimmen konnte, das Tal , mit seinen 13 Häusern, in den 80er Jahren von SPD-Münchenern gekauft und besiedelt, ein Restaurant am Meer, sonst nichts. Wir fuhren an einem Samstag nach Kalamata, um dort am Markt Berge von Obst und Gemüse einzukaufen und verbrachten den Rest des Tages in Messini, einer beeindruckenden Ausgrabungsstätte. Ein Phänomen waren für mich Xaver (Sohn von Sabine) und sein Freund Theo, die sich in der ganzen Zeit nicht stritten und ohne Murren im Haushalt mithalfen, abspülten („jetzt sind wir dran“, schnippelten, Orangen einsammelten und Saft pressten. Mit Sabine saß ich jeden Abend bis Mitternacht auf der Terrasse, wir hatten die üblichen Themen, unser Studium, Theater, das Musäum, die Kinder. Sie legt den weiten Weg nach Hause mit Auto und Schiff zurück. Ich bin allein bei der Vorstellung, eine Nacht auf dem Schiffsdeck im Zelt zu schlafen ausgestiegen und habe den Flieger mit Edelweiß Flight über Zürich nach München genommen.
Zuhause dann Wäsche waschen, mit Walter, der meine Balkonmöbel neu abgeschliffen und mit Öl eingelassen hat (teuer, aber es war es mit wert) einen Abend verbracht. Die Möbel stehen jetzt ummontiert draußen und sind nass, wie auch mein Schlafzimmer gestern  am Morgen: Der starke Regen hatte so viel Wasser durch die geschlossene Türe gedrückt, dass ein kleiner See auf dem Boden entstanden ist. Der Vorhang, der Wäschekorb, und noch mehr war nass und ich habe Stunden lang Handtücher vors Fenster gelegt um das einfallende Wasser aufzusaugen, Am Montag werde ich mit der Hausverwaltung reden, wann der Fensterbauer Abhilfe schaffen kann?

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Schade, dass du in so eine Sauerei zurückkehren musst, was für eine Belastung! Angenehm degegen, dass Walter dir den Balkon „abgenommen“ hat. Bis Mitternacht sitzen, reden und Wein trinken, das gibt es bei mir so gut wie nie mehr, die letzten Male eigentlich mit einem, den ich fälschlich für einen Freund gehalten habe.

  2. Renate sagt:

    Es gibt sie noch, die jungen Männer die sich aktiv am Haushalt beteiligen, ohne sich zu streiten. Wein bzw. Sprizz trinken bis weit in die Nacht konnte ich mit meiner Exnachbarin. Das es reingeregnet hat ist schon erstaunlich, allerdings in Anbetracht dieser Regengüsse auch wieder nicht.

  3. Ines sagt:

    Unfassbar, dass es durch sie geschlossenen Fenster rein regnet, zumal das ja kein Altbau ist. Der Urlaub hört sich sehr harmonisch an. Wenn die Kinder ihre Freunde dabei haben, sind sie meist verträglicher als allein. In welchem der Münchner SPD Häuser habt ihr gewohnt?. Kennst du den Besitzer?

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