Europawahltag und die Woche davor

Heute war mein erster Gang der zur Wahlurne. Hoffe, dass der politische Rechtsruck in Europa nicht zu heftig ausfällt. Janni durfte auch zum ersten Mal wählen. Sie war unglaublich aufgeregt, stand extra früh auf. ich habe sie zu ihrem Wahlort, der Grundschule, in die Alina gegangen ist, gebracht. Von Schüchternheit übermannt, traute sie sich nicht, durch die Eingangstüre zu gehen, so habe ich sie bis vor ihren Wahlraum gebracht. In der Zeit war Sirena schon im Fitnessstudio. Sie trainiert eisern, um einen weiteren Rückenschaden zu vermeiden, und das sieht man ihr auch an. Inzwischen kann sie mit ihrer äußeren Erscheinung mit der Trainerin konkurrieren. Ganz im Gegensatz dazu bekomme ich ein schlechtes Gefühl, wenn ich bei den Übungen in den Spiegel schaue, das will ich aber nicht näher ausführen. Außer mir gibt es noch weitere Frauen in meinem Alter, die sind auch tapfer dabei… ich hoffe so sehr, mehr Kraft zu bekommen, deshalb quäle ich mich regelmäßig da hin.

Ansonsten war meine Woche mit Aufräumen und Lesen gefüllt Drei „Spiegel“-Ausgaben warteten auf mich, eine sehr interessante Ausgabe von E&P, auch im Kino war ich „La Chimera“, von Alice Rohrwacher, sehr sehenswert. Es geht um eine Gruppe Grabräuber, die alle einem Gespinst nachjagen, es wird eine magische Gesichte erzählt, mit Versatzstücken aus der römischen Mythologie

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Dass Janni aufgeregt war und du sie quasi zur Wahlurne begleiten musstest, find ich rührend. Ich denke immer, die jungen Menschen von heute sind viel selbstbewusster als ich früher. In meinem Fitnessstudio trainiert man ohne Spiegel, finde ich eh besser.

  2. Heike sagt:

    Spiegel und Vergleiche zu anderen sind sicher kontraproduktiv. Manches mag am Alter liegen, aber – um der Wahrheit ins Auge zu sehen – hast du dich als allerdrahtigste Sportlerin zu Jugendzeiten in Erinnerung? Ich glaube, das einzig Wahre ist, sich an sich selber zu messen. Und da gibt es sicher Steigerungen. Aufgeregt zur Wahl ist lustig – auf die Idee muss man erst kommen! Jetzt hat sie es geschafft.

    • Beate sagt:

      ich sag nur: Schwimmen wie Oma auf Sommerfrische und ne 5 im Sportabi..ich war schon damals sportbegeistert, aber mir fehlte es nicht an Kraft. Und heute malen mir manche Freunde den Teufel einer unerfreulichen Zukunft an die Wand….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert