20-06-20-CoTaBu-Nachgeburtstag und Regen wie nie im Juni

Ich bin ganz und gar erfüllt von gestern. Heute Zeit und Lust zum Telefonieren. Das ist viel angenehmer einen Tag später. Otti, grad in Krebsbehandlung, frohsinnig; Bine, die andere am Nebentisch über Krankheiten hat sprechen hören und es selber macht seit dem kleinen „Schlagerl“. Dodo, guter Dinge. Schon ist der Tag fast um. – Alles geht mir nach, damit bin ich ganztags beschäftigt. So sehr, dass ich nichts anderes tue als lesen, herumliegen, hoffentlich nachher doch noch bisschen rausgehen, falls es nicht schüttet. Eins von Alexandras Büchern angefangen: Porträt einer Frau aus Perspektive der Tochter einer jüdischen Familie. Barbara Honigmann: Ein Kapitel aus meinem Leben. Was, wenn mir ein Wort nicht passt? Es ist wie mit dem Lästern, es WILL, es MUSS dann einmal gesagt sein. Muss es? Fantastische Passagen, und dann komme ich über ein paar Klischees am Anfang nicht hinweg? Warum hat der Lektor nicht eingegriffen? Ich lese – Dank Renate! – die Artikel über den Wald und übers Lästern. In dem Fall besteht nicht die Option, es direkt zu sagen. Muss ich mich drüber stellen? Warum? Im Falle meines praktischen Lebens spreche ich da die Dinge nicht an, wo ich schlechte Erfahrungen gemacht habe oder wo es – nach wiederholten Versuchen – aussichtslos war. – Morgen muss ich wieder backen, fürs Hospiz; der liebe Michael bäckt auch nochmal, sodass ich zwei Kuchen für die VIELEN mitbringen kann. Mir ist noch etwas schlecht von gestern, hab bisschen zuviel erwischt von allem Möglichen.

Der Himmel hat`s satt, – das Wort Dürre zu hören – Regen ohn`Ende.

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Eine Antwort

  1. Renate sagt:

    Es war aber auch so ein schöner, stimmiger Nachmittag bei dir.

    Schade, dass ich nicht schon am Montag arbeite – wegen der Kuchen 😏

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