Arbeiten und schwitzen, Stadtpark und das Wahldesaster
Diese Woche kann ich kurz unter die Schlagwörter „arbeiten und schwitzen“ zusammenfassen. Durch die Hitze, außer am Wochenanfang, war ich, die ich nicht zum Baden gehe, ausschließlich nach getaner Arbeit im Hospiz, zu Hause. Die Balkontüre blieb, bis es kühler wurde, zu. Gelesen, kleine Schläfchen zwischendurch, Englisch gelernt, telefoniert. Keine Höhen und Tiefen diese Woche. Doch, ein Highlight gab es. Goethe im Schrebergarten von Gabriele gelesen. Eine grüne Oase dieser Garten. Samstag zu Mama und Magdalena geradelt. Magdalena hat sich wieder in die pralle Sonne gelegt. Mama ging immer wieder in die Sonne, so schnell konnte ich nicht schauen. Sie war ziemlich wackelig auf den Beinen. Wenn ich sie so sehe kann ich immer noch nicht fassen, wie sie sich, die so flott und aktiv war, so massiv verändert hat. Treffen mit Gabi in Pasing. Ich bin mit dem Rad hingefahren. Kaffee getrunken bei Wimmer. Na ja, was soll ich sagen…kühl war es im Cafe immerhin. In den Stadtpark gegangen. Ein schöner, meist schattigen Weg, entlang der Würm. Gabi hat sich letzte Woche zusammen mit einer Freundin die Würm entlang treiben lassen. Hatte ihren Badeanzug diesesmal auch dabei, begnügte sich aber mit einem Fußbad. Lange auf einer Bank gesessen und geredet. Es hat mir gutgetan mich mit ihr auszutauschen. Abends dann das Wahldebakel, dass Inge und ich telefonisch ausführlich besprachen. Wir wussten alle vorher wie es ausgehen wird und trotzdem ist dieses Ergebnis unfassbar.
Was die Wahl betrifft verstehe ich einfach nicht, dass eine Partei, mit der keiner koalieren will, weil sie als gefährlich und rechtsextrem eingestuft wird, nicht verboten werden kann. Natürlich – wohin mit all den Menschen? Mir scheint, AfD wählen heißt Hass wählen.
Den Stadtpark in Pasing mag auch ich sehr gerne! So kann ich mir gut vorstellen, dass Ihr es da sehr gut hattet! Es war wieder sehr schade, dass ich bei der WM- Runde nicht dabei sein konnte!