Tölzer Kasladen, Wandertag, zwei Tage mit der Kleingruppe in Dießen, Vikualienmarkt und Corona positiv
Diese Woche habe ich nur Montag und Dienstag gearbeitet. Dienstagabend hatten wir eine Käse- und Weinverkostung mit Vortrag im Tölzer Kasladen in der Elvirastraße. Insgesamt 18 verschiedene Käsesorten und 4 Weine wurden gereicht und detailliert deren Herstellung und Eigenschaften von einer professionellen Käsemacherin beschrieben, die auch einen Stand auf dem Viktalienmarkt betreibt. Wir saßen mit einem jungen Mann und deren älterer ca 70 jähriger Tante aus Niederbayern am Tisch und haben uns gut verstanden. Die Tante hat mir richtig gut gefallen, hatte gleichzeitig viel zu sagen und sich auch fürs Gegenüber interessiert. Nach so viel Käse im Bauch braucht man erst mal keinen Käse für längere Zeit, aber es war schon sehr lehrreich. Mittwoch war Betriebsausflug, ein Wandertag mit Kolleginnen, den ich gemeinsam mit einer Kollegin organisiert habe. Letztendlich liefen nur 7 Frauen mit, was mich etwas enttäuscht hat. Trotzdem war der Tag bombig. Blauer Himmel, strahlende Sonne, eine nicht zu schwere Wanderung auf die „Hohe Asten“-Hütte und leckere Einkehr. Donnertag hatte ich frei im Tausch mit dem Betriebsausflugs-Mittwoch. Ich traf mich für 2 Tage mit meiner Kleingruppe, den Frauen, mit denen ich seit vielen Jahren meditiere und geistig-spirituelle Gespräche führe. Diesesmal trafen wir uns in Dießen bei Cornelia, der Töpferin, die seit 50 Jahren in einem großen, sehr alten Haus mit integrierter Werkstatt lebt und immer noch arbeitet trotz ihrer 78 Jahre. Das Haus ist an vielen Stellen reperaturbedürftig und der große Garten steht voller Obstbäume, die geerntet werden müssten. Cornelia ist körperlich angeschlagen und wird immer altersschusseliger, aber sie schafft ihr Leben noch gut. Wir verbrachten die Zeit mit Yoga, Meditation, Gehen, Sprechen und gemeinsam Mahlzeiten herstellen. Zwei sehr gute Tage, die in mir wieder die Sehnsucht nach mehr geistigem Input erweckt haben. Ich weiß zwar nicht, wie ich das realisieren kann, denn es widerstrebt mir, mich einem spirituellen Lehrer samt Gruppe anzuschließen, aber ich fange zumindest mal an, mehr über spirituelle Inhalte zu lesen. Samstag war ein Hubert-Ines Tag, an dem wir alles zusammen gemacht haben. Nach dem Markteinkauf kam der Fensterputzer und hat für strahlenden Durchblick gesorgt . Danach auf den Flomarkt der Kirche an der Kidlerstraße, wo die Familie Pfetscher einen Stand hatte, weiter in die Stadt zum Tretter, wo wir für Hubert ein Paar Schuhe gekauft haben und danach auf dem Viktualienmarkt eine Hoibe und eine Bratwurstsemmel verzehrt, mit spanischen Touristen geredet, dem Treiben zugeschaut, den vielen Trachtlern und Touristen. Zu Hause erst ein Schläfchen, später Fisch kochen und Fernsehen. Heute ist Hubert erkältet. Der Coronaschnelltest ist positiv. Er ist frustriert, weil er erst letzten Monat krank war. Mein Test war negativ und mir geht’s noch gut.
Dass dein Käsebedarf auf längere Zeit gedeckt ist, verständlich. Ihr hattet also auch Glück mit dem Wetter, wie wir bei unserem Betriebsausflug, der uns auch durch Dießen führte. Vielleicht sind wir sogar am Haus der Töpferin vorbeigegangen. Schon arg, dass es Hubert wieder erwischt hat. Gute Besserung für ihn.
mein Coronatest war heute auch positiv – es geht rum…Den Tölzer Käaladen kenne ich auch Freunde von mir waren mit denen befreundet und eine Zeitlang gab es an jedem Samstag einen gemeinsamen Gang zum Viktualienmarkt mit Besuch im Käsladen! Sehr lecker und sehr üppig…inzwischen esse ich nur noch selten Käse !