Muttertagsfeier, Praterinsel und kleine Auszeit

Das die Woche mit Yoga beginnt gefällt mir mehr und mehr. Mit den Frauen in dieser Gruppe geht es mir sehr gut. Am Wochenende habe ich vergessen den Schuppen in unserem Haus zuzusperren. Einem Nachbarn fiel das auf und er rief an. Also bin ich nach Yoga hingeradelt. Nach Kaffee im Garten, lüften, gießen, abspülen heim geradelt. Nach Bad Tölz, wo ich Eva abholte.  Muttertagsfeier im Pflegeheim. Die Pflegeassistentinnen haben alles dekoriert, es gab Kaffee und Torte. Roland der Akkordeonspieler brachte die HeimbewohnerInnen in Stimmung. Manche tanzten und klatschten, viele sangen mit. Eva und ich auch, sogar Mama sang bei einem Lied den Refrain mit. Nach gut eineinhalb Stunden brachte der Pfleger Mama auf Station. Kaum im Bett war sie schon eingeschlafen. Am nächsten Tag traf ich mich mit Traudl. In der Bibliothek des Alpenvereins, auf der Praterinsel, das Buch meiner Freundin Gertrud gesucht und gefunden. Sie hat mit ihrem Cousin über die Ostleralm, die ihr Vater bewirtschaftete, ein Buch geschrieben. Nach Kaffee und Kuchen ging es weiter an der Isar entlang. In den Assamhöfen was getrunken und zum Schluss haben wir uns beide noch einen Gürtel bei Sport Schuster gekauft. Freitag holte mich Eva ab. Erster Stopp in Aalen. In einem äußerst charmanten Café, das von einer türkischen Frau geführt wird, Kaffee getrunken und selbstgemachten Kuchen, der soooo lecker war, gegessen. Weiter ging es nach Ochsenfurt in unser Hotel. Zu Fuß in den Ort, der klein und beschaulich ist. Nach dem Abendessen zurück ins Hotel am Main entlang. Nach Würzburg ging es am nächsten Tag mit dem Zug. Die Stadt sehr voll. Wir sind vorbei an vielen Kirchen, dem Dom, der Residenz und sehr schönen Häusern. Über die Mainbrücke, über die sich Menschenmassen wälzen, die meisten mit einem Glas Wein in der Hand, sind wir (ohne Wein) auf die Festung Marienberg. Dort war es ruhig und die Aussicht war wunderschön. Wieder im Getümmel sind wir mit der Tram Kreuz und quer gefahren. Abendessen beim Vietnamesen, danach zum Zug und zurück in unser Hotel. Heute noch einen Abstecher nach Dinkelsbühl gemacht, wo es uns ausgesprochen gut gefiel. Nach, wie soll es anders sein, Cappuccino und Marzipantorte, ging es heimwärts.

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Die Muttertagsfeier im Heim klingt mir besonders gelungen – ganz ohne eigene Verrenkungen! Eure Reise in Torten und Cafés hat offenbar gutgetan – Menschenmassen hin oder oder. Dieses Alpenvereinscafé habe ich zufällig letzte Woche kennengelernt, als ich mit Michael einen Isarspaziergang gemacht habe – es könnte Muttertag gewesen sein.

  2. Ines sagt:

    So ein netter Ausflug nach Aalen Ochsenfurt, Würzburg und Dinkelsbühl. Immer begleitet von lecker Kuchen. Auf der Mainbrücke hatte ich im letzten September Wein getrunken, auch rappelvoll. Die Muttertagsfeier im Heim hört sich nach ausgelassener Stimmung an wie an Fasching und das Schlafverhalten deiner Mutter ist wie das von Mateo-Baby.

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