20-08-01-CoTaBu-Früh im See-Ines` Traummaisonettewohnung-Mittenwald ja oder nein

Gestern kam es nicht zum Schreiben. Jetzt, am Morgen ist alles anders. Ein paar winzige Wattefetzchen am hellblauen Himmel, jetzt schon Hitze. Vielleicht gehe ich, wie gestern, morgens schwimmen? Nach dem gescheiterten Seebesuch Donnerstag Abend war ich gestern allein am See und habe den Morgen genossen. Danach bei Dehner Heike Beck getroffen (von Dasein), Schwatz gehalten – vielleicht mal ein Frühstück? Sie sei noch im Coronarückzug und habe nicht viel vor. Im Auftrag unserer Kleingruppe was für Ines besorgt – alles essbar, gesund, schlank, duftend; Renates „Pflücksalat“. Wiedersehen mit den anderen Mädels bei Ines, gesundes, schlankes, grünbuntes Essen aus lauter Gemüse, Salat und Obst auf Riesenbalkon zum urbanen Hof; edles, todschickes, schönes Heim kennengelernt. Wie in Filmen, wenn der Kommissar klingelt und es tut sich ein perfektes Innenleben auf, ohne Ankündigung – ohne vorheriges stundenlanges Wirbeln. Alles ist dort wunderbar und geräumig, tolles Innenhofleben (mit Podesten!), mein Lieblingsplatz drinnen ein ebensolches. Ob ich mir auch sowas bauen kann/soll? Aber wenn es dann gleich voll mit allem Möglichen wäre oder verstaubt? So ungern ich abends durch die Gegend fahre: so ein Tapetenwechsel tut auch gut, für mich ein Abenteuer. Überhaupt mal ein anderer Stadtteil. Außerdem bin ich infiziert: sollte ich meinen Balkon doch auch nochmal in Angriff nehmen? Was mir nicht so gefiel waren die schlechten Coronaprognosen, die Alexandra und Ariane „wussten“. – Immer noch oder wieder bin ich hin und hergerissen. Mein Pensionszimmer ist gebucht. Eine Fahrt in die Berge. Die Luft. Die Seen. Mein gutes Buch. Meine Schwester ist meine Schwester. Die schreibt, ich kann mich zurückziehen, das Thema bleibt ausgespart. Ob ich es wagen soll? Ich kann sofort die Rückfahrt antreten. Mein inneres Zittern ist allerdings noch nicht abgeklungen.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Das Bild mit dem Kommissar im Film ist witzig. Interessant, dass die das Podest so gefallen hat, jetzt seh ich es auch mit anderen Augen, bzw. ich hab es eigentlich gar nicht mehr wahrgenommen in letzter Zeit.

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