Das Paradies

… ist kein Wort, sondern ein Zustand. So sagt ein Aussteiger auf La Gomera. Er will sich, wenn er wieder in Deutschland ist, trotz der äußeren Umstände, dem Lärm der Grossstadt, dem Gerenne, dem immer mehr haben wollen, dem Konsum, dem Kapitalismus, sein inneres Paradies bewahren.

Was ist mein Paradies? Heute war es durch so heftige Kopfschmerzen gar nicht schön in meinem Garten Eden. Habe trotzdem fünf Filzfrösche genäht, nachdem ich den Schnitt während einer Ausmistaktion wiederfand. Jahrelang habe ich danach gesucht. Zu Michas 4. oder 5. Geburtstag  viele Frösche  genäht und sie wie Knallfrösche verpackt. Auf „Kommando“ zogen alle Kinder am Papier und die Frösche hüpften raus. Micha kriegt zu Ostern einen Frosch, in Memoriam.

Kopfweh ging und ging nicht weg. Biowetterbericht sagt für heute Kopfschmerzen und Migräne und ich nahm eine Tablette. Jetzt geht’s besser.

Was ist nun mein Paradies? Im Moment ist mein Paradies die Ruhe, das sitzen auf dem Balkon, die Spaziergänge, das späte aufstehen und das Erstaunen dass ich mich ohne Arbeit so gut fühle und mir noch in keinem Moment langweilig war, was wenn es so wäre, auch kein Drama wäre. Wie schon das Wort Langweile sagt, ist es lediglich eine lange Weile. So habe ich derzeit jede Menge lange Weilen.

Frosch im Paradies

Sonnt sich auf dem Balkonstuhl

Er liebt das Leben

 

 

 

 

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