Arbeits-Samstag
Die Tage vergehen so schnell. Noch immer im Zeichen des „sich ein gemeinsames gemütliches Heim“ schaffen. Gestern ein Möbelstück für mich zusammengebaut. Es kam per Post in Tausend Einzelbrettern, Schrauben und Kleinigkeiten, ein Sideboard für mein Zimmer. Alleine hätte ich sicher aufgegeben, ich bin keine geborene Handwerkerin und verstehe auch die Anleitungen nicht. Mit Hubert gings spielend und ich bin sehr zufrieden. Ein altes Regal ist nun frei geworden, das haben wir zu Maja in die Holzstraße gefahren. Kontaktlose Übergabe, Reden im Treppenhaus zwischen Tür und Angel. So gerne hätte ich sie gedrückt. Aber wir verhalten uns vorbildlich. Heute erst Einkaufen auf dem Wochenmarkt, ewig lange Schlangen, aber alle ganz fröhlich und rücksichtsvoll. Ab Mittag die Balkone hergerichtet und z. T. bepflanzt. Eine Dachterrasse und 3 Balkone, uff. Ich bin kaputt. Heute endet meine Fastenzeit. Ich werden gleich einen alkoholischen Aperitif nehmen und mir einen kleinen Rausch antrinken. Dann gibt’s Doraden vom Wochenmarkt im Ofen gebraten. Was fehlt mir in diesen Coronazeiten? Eigentlich nur der Besuch von meinen Kindern. Ich hätte sie gerne bekocht in meiner neuen Wohnung. Freunde treffen fehlt mir nicht so. Ich habe durch Hubert mehr Ansprache als ich brauche. Er ist mein Gegenüber.
Mehr Ansprache als du brauchst?? Das klingt gut. Und verstehe ich richtig, ihr habt zu zweit drei Balkone? Übrigens „immer noch“ ist gut. Das Ganze geht erst eine Woche. Ist also noch brandneu.
Drei Balkone und eine Dachterasse