Zuviel Zucker
Zu den Plätzchen ist zu sagen, dass es nur zwölf Stück waren, die allerdings so groß wie ein Ferrero Rocher sind. Gerade noch den Schluss einer Sendung auf 3SAT gesehen. Da ging es um zuviel Zucker und dass man davon eine Fettleber bekommen kann. Ich erinnere mich an eine Frau in unserer Straße, deren Mann Alkoholiker war und sie ist an Leberzirrhose gestorben und schon damals hieß es, sie hat zuviel Süßes gegessen. Das hat mich sehr beeindruckt, war in den 70ern gewesen. Es hat mich zwar beeindruckt, trotzdem habe ich einen zu hohen Zuckerverbrauch, zumal jetzt wo ich doch sehr viel zu Hause bin. Da ein Stück Schokolade, da ein Marmeladenbrot, mit der Bratapfelmarmelade, die mein Schwiegersohn mir geschenkt hat und die sehr lecker und sehr süß ist. Schwarzen Tee kann ich nicht ohne Zucker trinken, Ingwertee nicht ohne Honig, viel zu viel Süßes, weil’s einfach so gut ist. Heute mehr als zwei Stunden spazieren gegangen. Ich musste raus und über einige Dinge nachdenken. Das geht im Gehen oft besser als zu Hause.
Wie anders dieses Bedürfnis nach langem Spazierengehen und die Sorge wegen Zucker. Beides sollte ich mir zum Beispiel nehmen, aber dann wäre ich wohl nicht mehr ich.
Für mich ist Zucker ein Suchtmittel. Wenn ich damit anfange, kommt gleich der Suchtdruck und ich will mehr. Phasenweise schaffe ich, auf Zucker ganz zu verzichten, dann fehlt mir gar nichts. Wenn ich nicht so konsequent bin, wie derzeit, bin ich ständig auf der Suche nach Süßem.
ich brauche auch Zucker in den Tee. Obwohl ich immer wieder sage, ich brauche mehr Salziges als Süßes, essen ich doch zuviel Zucker am Tag. Tee, Kaffee, in die diversen Saucen eine Prise Zucker, dann Marmelade, Honig – da kommt schon was zam !