Die „anständige Lust“

Alles dreht sich an diesem Wochenende ums Essen: Samstag fing ich an zu kochen, es machte mir so großen Spaß! Sellerie-Kartoffelsuppe und ein deftiges Cassoulet, das mir so gut schmeckte, dass ich kaum aufhören konnte, davon zu essen. Am N Nachmittag klingelte der Postbote und brachte ein Päckchen aus Berlin. Birgit hatte es geschickt. Birgit ist eine Kollegin, mit der ich ein paar Jahre lang zusammengearbeitet habe. Planspiel über die DDR der 70er Jahre, Seminare in Hohenschönhausen. Es war immer sehr lustig, mit ihr und ihrem Mann Uwe zusammenzusitzen, nach getaner Arbeit bei sehr viel Wein. Birgit hatte mir schon im letzten Jahr einen Stollen gebacken. Der kam erst zwischen Ostern und Pfingsten an, war steinhart und damit eine Herausforderung für die Zähne. Auch in diesem Jahr war ein riesiger Stollen im Paket, diesmal schmeckt er hervorragend gut. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen  der „anständigen Lust“. Wunderbar: Mit hereinbrechender Dunkelheit  noch ein viel zu kurzes Stelldichein bei Heike, wo ich köstliches Weihnachtsgebäck bekam und Lesefrüchte ausgetauscht wurden.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Ein Genießer-Tag!! Einen ganzen Stollen zu verschicken find ich mutig. Auch, wenn er zeitnah ankommt, schafft eine Person allein es, den zu essen? Wir bekamen auch mal Plätzchen geschickt. Die kamen nach Wochen und waren völlig ruiniert. Lauter Brösel.

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