20-12-24- Heiligabend – es weihnachtet und alles ist gut

Heute ist ein schöner Tag. Thomas kam vormittags auf Stippvisite, intensives Küchengespräch. Dann zum Marienstift, wo Michael nach zwanzig Minuten Warten auf den Abstrich wieder weggeschickt wurde, weil er aus Versehen die falsche Maske aufhatte. Bis seine Mutter zum Freigang für 40 Minuten rausgelassen wurde hatte sie über eine halbe Stunde in voller Montur im Foyer gewartet. Dann ins Hospiz geradelt, um meine restlichen „Weihnachtsvisten“ abzustatten, worüber ich morgen unter spirituellem Gesichtspunkt berichten möchte. Dadurch ist bei mir weihnachtlicher Geist eingekehrt, auch dadurch, dass ich jedem einzelnen geschrieben hatte. Auf dem Heimweg bei Michael einen Imbiss eingenommen. Vielleicht noch ein wenig schlafen? Für meinen gestrigen abendlichen Aufräummarathon hatte ich zuviel Tee getrunken und konnte nicht schlafen. Große Freude: Nachher kommen Gregor und Ines auf einen heißen Hirsch im Stehen auf dem Balkon! Abends wird Michael Fische braten, Fabian ist wohl in Anreise, Jakob scheint aufgehoben zu sein, kocht heute für wenige Freunde, morgen für eine andere kleine Konstellation. Alles ist gut – so empfinde ich. Wir wollten nach Maria Eich. Was dort im Vorfeld angesagt ist: „bitte singen Sie nicht mit“, „bitte räumen Sie zügig ihren Platz“, zu abschreckend. Vielleicht zu Timofei? Jedenfalls in der Dämmerung zum Grab. Die Rose von Jericho, Lektüre zum Vorlesen, ein Hörspiel, genug Programm bis zur Sperrstunde. Ich wäre nicht traurig, später am Abend allein aufs Glockengeläut zu lauschen.

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