Nichts Besonderes

Eigentlich habe ich gerade gar nichts Besonderes, worüber ich schreiben könnte. Aber ich habe schon länger keinen Beitrag mehr geschrieben auf dieser Plattform, deshalb mache ich mal einen Versuch. Im Moment finde ich es morgens sehr schwer, so früh aufzustehen. Unser Wecker klingelt um 6.15 Uhr normalerweise. Heute, Mittwoch, konnte ich zum Glück länger schlafen. Ich habe es ziemlich ausgenutzt und musste mich dann schicken, um rechtzeitig beim Online-Yoga zu sein. Das erste mal seit ca 3 Wochen. Ich fühle mich etwas eingerostet und nicht so gut in Form. Durch die Glätte auf den Gehwegen habe ich mich zudem nicht getraut Fahrrad zu fahren und dadurch fällt auch diese regelmäßige Bewegung weg. Und so konsequent Spazieren gehen wie Renate es tut, das macht mir einfach zu wenig Spaß und das zu Fuß gehen liegt mir auch nicht so gut. Vielleicht sollte ich mir so einen Schrittzähler besorgen. Einmal hatte ich schon einen Anlauf dazu gemacht, aber der hat nicht gut funktioniert, hat die Schritte nicht immer richtig gezählt und oft habe ich ihn nicht dabei gehabt. Beim nächsten Treffen muss Renate mal ihr Gerät zeigen. Der Tag lief ansonsten etwas ereignislos dahin. Beim Einkaufen musste ich sowohl im Gemüseladen als auch beim Bäcker richtig lange draußen anstehen, bis ich dran war. Vor Corona hatte ich nie das Gefühl, dass ich länger anstehen muss, aber jetzt ist das in den kleinen Geschäften fast die Regel. Dabei merke ich immer, dass es mich ganz schön nervt und ungeduldig macht. Zum Mittagessen kam Luisa, sie war über Nacht bei Sofia. Morgen fährt sie wieder nach Innsbruck. Sie war mindesten sechs Wochen hier bei uns. Ich werde sie vermissen, aber freu mich auch, mit Hubert wieder unsere Zweisamkeit zu haben. Ansonsten das übliche Programm im Haushalt, Bankgeschäfte, Telefonat mit Mutter und Vater. Am Wochenende würde ich gerne noch mal zum Schliersee fahren. Wir haben etwas Skrupel mit unserem Münchner Kennzeichen. Die Gemeinde hat ein Verbot für Tagetouristen ausgesprochen. Aber andererseits sind wir ja dort in der Zweitwohnung und zahlen auch Steuern. Hier in der Stadt finde ich den Winter wirklich ätzend. Es ist einfach nur kalt und grau und vom Schnee bekommt man nichts mit. Ich freue mich jetzt schon auf den Frühling, im Wissen, dass noch lange Wochen vor uns liegen. Ich merke, dass auch mit längerem Schreiben heute nichts wirklich Wichtiges aus mir heraus kommt, deshalb belass ich es jetzt dabei.

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3 Antworten

  1. Renate sagt:

    Radfahren traue ich mich im Moment auch nicht. Mein Schrittzähler ist nicht digital, hängt am Hosenbund und ist von Omron. Meine Freundin hat ein Fitness-band, sieht aus wie ein Armreif.
    Ich habe gleich an euch gedacht als ich das vom Schliersee hörte. Denke aber auch dass es für euch keine Probleme geben dürfte.

  2. Heike sagt:

    Eine schwere Zeit für Sportfreunde. Mir von der Gegenfraktion fällt auf, wieviel gezählt, gemessen, geeicht wird. Was wäre, wenn man einfach liefe, schwämme oder radle ohne all das?

  3. Beate sagt:

    Oh zum Schliersee würde ich auch lieber fahren! Es liegt ein Grauschleier über München, echt ätzend!

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