St. Martin, Novembernebel

Heute morgen bastelte ich lustlos an den weiteren Unterlagen für die Planspiele, morgen geht’s dann los. Interessant unsere Chorprobe, Tobias war wieder so unglaublich lustig und unterhaltsam. Ein Lied ging mir so nahe, dass mir jedes Mal Tränen in die Augen schossen, wenn ich es sang. Auf dem Heimweg kam schon der Nebel. Ich war mit dem Rad unterwegs, der Bewegung wegen, aber das war schon sehr ungemütlich. An der Leopoldstraße kamen mir die Kinder mit ihren Laternen entgegen. Wie weit diese Phase inzwischen von mir weg ist! Kaum zuhause, rief mich Alina an und erzählte, sie sei grad Kindern mit den Laternen begegnet und wie schön ihre Erinnerungen an die St. Martinsumzüge seien. Zum Schluss noch Yoga. Verrenkungen bis zur Schmerzgrenze, aber ich kehre dann immer wieder sehr ruhig und erfüllt nach Hause zurück. Der Nebel war beim Heimweg so dicht, dass ich kaum die Hand vor den Augen gesehen habe.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Was war es für ein Lied, dass dir die Tränen in die Augen reibt? Um dieses Chorsingen, v.a. darum, nicht erst irgendwo anfangen zu müssen, beneide ich dich. Du Arme, lustlose Vorbereitung. Klingt bei dir eher nach Ausnahme. Und wie die Stimmung auch sein mag, du musst!

  2. Renate sagt:

    Bei uns gab es damals keine Martinsumzüge. Ich habe auch viele schöne Erinnerungen an die Umzüge mit meinen Kindern. Radeln in dichtem Nebel ist unheimlich.

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