Gesundheit

Gesundheit. Was ist das Gegenteil zu Gesundheit? Krankheit? Gesundheit ist in unseren Breiten eine relative Selbstverständlichkeit. Wenn wir etwas haben wie Bluthochdruck, was eigentlich eine Balstung für den Körper und wie eine tickende Bombe ist, dann nehmen wir ein Medikament. Wenn wir es nicht vertragen gibt es Gegenmittel. Wenn wir „unheibar“ sind suchen wir einen Schuldigen. Wenn wir das fünfte Mittel nicht vertragen gibt es ein sechstes. Krankheit lässt den Anspruch auf Versorgung entstehen. Wir zahlen, also erwaten wir Hilfe. Wenn jemand an uns etwas falsch macht sind wir vorwurfsvoll. Dass Heilung eine Kuinst ist und mehr als nur der erfogreiche Kampf gegen Krabkheit haben wir machmal nicht im Blick. Gesundheit ist selbstverständlich, solange sich Krankheit nicht meldet. Es gibt auch Krankheiten,  die spürt man gar nicht. Es gibt aber auch solche, die tun richtig weh. Wenn sie Atemnot machen, dann sind sie intolerabel. Damit lässt sich schwer umgehen. Ohne Luft geht es nichmal mehr Minuten. Ich habe in letzter Zeit viel Ferngesehen, viel zu viel. Da sind dann Menschen im Interview, die sich wegen irgendwelcher Ansprüche oder leichter Unbequemlichkeiten beschweren. Ich höre auch, dass jemand sich beim Staat beschwert und von Alleingelassenfühlen faselt. Mir ging es andersrum, dass ich fast ein wenig das Gefüghl habe, Vater Staat versucht jetzt wirklich, alle zu unterstützen, zu informieren und im Boot zu halten. Im Grund erstaunlich für mich. Das zieht die Frage nach sich, ob alles vielleicht viel schlimmer ist als wir es erfahren? Gesundheit, so wissen wir, ist das höchste Gut. Solang wir sie „besitzen“ klagen wir über Lappalien, der kleine Zeh tun weh und es ist – tatsächluch – auch schon unangenehm genug. Gesundheit ist also eher ein Geschenk. Sie zu gewinnen und zu bewahren nicht Aufgabe nur von Ärzten. Gesundheit nichts, worauf wir Anspruch haben. Ein Geschenk, vielleicht sogar Gotes. Dass unser Lebenswandel krank macht, das wissen wir nicht erst seit Corona. Aber vielleicht wäre es der Moment, sich im Persönlichen zu fragen, was kann ich zu meiner Gesundheit und zu der der Welt beitragen.

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Gesundheit, ein Geschenk, das erhalten werden muss. Jeder ist selber verantwortlich, auch wenn nicht jeder reich beschenkt ist.

  2. Renate sagt:

    Kann man Gesundheit kaufen?

    Gesundheit ist das höchste Gut, das sehen wir jetzt.

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