Potpourri von Ines

Potpouri (wird das wirklich so geschrieben?)

Oh, wo soll ich da anfangen. Die letzten Wochen, sagen wir, die letzten 3 Wochen, war ich sicher nicht so stark mit der Coronakrise beschäftigt, wie andere Menschen. Was mich am meisten beschäftigt hat, war natürlich mein Umzug zu Hubert und die Gründung eines gemeinsamen Hausstands und Lebens. Natürlich der Abschied aus der Gentzstraße, alles einpacken, alles ganz doll putzen zum Schluss und dann die Schlüsselübergabe vor genau einer Woche. Seitdem jeden Tag ein bisschen mehr im neuen Zuhause angekommen. Alles ist irgendwie integriert worden und passt erstaunlicherweise in die eh schon vollen Schränke. Kein mal habe ich bisher meine Wohnung vermisst. Ich hab ja hier mein Zimmer, in das ich mich zurückziehe und wo meine persönlichen Sachen sind. Klar hab ich jeden Abend die Nachrichten geschaut und das ARD extra. So langsam hab ich aber eine Abneigung, jedes mal die neuen Zahlen und Schreckensnachrichten zu hören. Mein eigenes Leben ist durch Corona nicht so sehr eingeschränkt. Ich fahr zur Arbeit (mit dem Rad), habe meine Termine mit Patienteneltern am Telefon statt vor Ort. Abends mit Hubert essen und reden, meistens landen wir vor dem Fernseher, später lesen. Gestern haben wir die Gartenmöbel auf die Dachterrasse getragen und ein Gläschen Weißwein in der Abendsonne getrunken. Da war ich wunschlos glücklich, Corona kann mich mal. Am meisten schockieren die Bilder aus Italien. Ich selber kenne niemanden, der positiv getestet ist. Fast alle sind zwar in ihrem Alltag betroffen, insbes. die Familien, aber die meisten sagen, es geht ihnen gut und sie kommen gut mit den Ausgangsbeschränkungen zurecht. Vielleicht lenke ich meine Aufmerksamkeit besonders auf das, was gut läuft. Heute morgen war es so wunderbar still, nur die Vögel haben gesungen. Ich wüsste gerne, ob ich den Coronavirus schon hatte bei meinem letzten grippalen Infekt. Ich hoffe auf einen baldigen Antikörpertest.

Mir würde wohl noch mehr einfallen, aber ich mach erst mal Schluss. Mal sehen, wie es euch so ergangen ist.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Gläschen auf Dachterrasse, klingt mir nach einem guten Ort für uns mal zum Schreiben und insbesondere für dich!! Wenn Corona uns alle dann mal kann.

  2. Renate sagt:

    positiv denken, Corona kann uns mal

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