20-04-09-CoTaBu-Gründonnerstag

Was ist gleich, was anders? Gleich: die Taube sitzt immer noch, der Himmel noch blau und die Sonne scheint. Gleich die Zeit. Dass ich meinen Traum schon aufgeschrieben habe. Dass ich Ausschlag habe, den ich morgens inspiziere. Anders, dass am blauen Himmel erstmals viele Wolken hängen – bei Adalbert Spitzer nachschauen, wie sie heißen!, westlich beinah schon eine Wolkendecke. Dass der Ausschlag größer geworden ist und ich im Traum im Amphitheater saß, mein Nachbar sich bewegte und mir – hier die Parallele – der Platz so knapp wurde, dass ich die ganze Reihe bitten musste, um einen Sitz zu rutschen. Peinlich die Unruhe, es war gerade feierlicher Chorgesang bei einer Beerdigung.

Ich muss mir ein Beispiel nehmen. Werde ich an Gewohnheiten rühren können? Statt hier solchen Saustall zustandekommen zu lassen und an freien Tagen immer nur aufräumen zu wollen könnte ich doch auch einmal beizeiten den Lappen kraftvoll umfassen und dann so eine interessante Zeitung lesen (die dann wieder rumliegt, aus der ich alles ausschneide und aufhebe und daraus basteln will…). Oder ist die Zeit für Zeitung schwierig? Besser beten? Heute gleich noch zu Ruffini Osterfladen besorgen als Gruß an die anderen die jetzt nah und doch so fern sind.

Wolken, zieht weiter – lasst euch vom Wind vertreiben! – Ostern soll warm sein.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Du scheinst die Abstandsregel tief in dein Unbewusstes aufgenommen zu haben, zumindest sagen das deine Träume. In meine tiefen Schichten ist das Thema nicht eingedrungen.

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