Ostermontag

Tief und traumlos geschlafen. Die Stimmung heute etwas weniger euphorisch als die letzten Tage. Wir haben mit dem Smartphone einen Rundgang durch unsere Wohnung gedreht, um ihn an meine Eltern zu whatsappen. Meine Eltern haben die Wohnung ja noch nicht gesehen und, so wie es meiner Mutter geht, wird sie auch in diesem Leben keine Gelegenheit mehr haben. Danach  eine kleine Radtour zum Waldfriedhof, zum Familien-Grab von Huberts Eltern und Großeltern  und noch ein paar Verwandten. Ich hab so gar keine Beziehung zu diesen Menschen, die schon so lange verstorben sind. Auf dem Grab ist ein kleiner Tempel mit einer geschnitzten und angemalten Madonna. Sieht geschmackvoll aus, aber irgendwie auch übertrieben. Der Waldfriedhof ist sehr grün und weitläufig. Recht schöne Stimmung. Die meisten Gräber sind aber verwittert und schon lange nicht mehr besucht worden. Kleiner Mittagsschlaf auf dem Sofa. Danach müder als vorher 🙁 Mal sehen, was der Tag noch so mit sich bringt. Abends mache ich selber Pizza mit Hefeteig.

Mehl, Wasser, Salz, Öl

mit Hefe in die Schüssel

soll ein Teig entstehn

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Diese Euphorie des Zusammenziehens in eine gemeinsame Behausung – wird mir bewusst, während ich das lese – liegt bei mir Jahrzehnte zurück. 1987 in die WG mit Peter und Beate und dann 1991 mit Peter, Fabian und Simon, Jakob unterwegs. Seitdem keine Sehnsüchte mehr dahingehend. Am Vorabend zu Peters Tod freudig gefasster Plan, nach Prien zu ziehen.

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