One World together at home

Manchmal kommt mir die Corona-Krise und das ganze Drumherum so unwirklich vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Leben aktuell so sorgenfrei ist. Ich habe eine gesicherte Arbeit, bekomme mein monatliches Gehalt. Ich gehe oder radele durch die herrlich blühenden Straßen, beim Bäcker gibt es alles, was das Sonntagsfrühstücksherz begehrt. Ich fühl mich eigentlich nicht eingeschränkt und es fällt mir gar nicht auf, dass ich weniger ausgehe. Ich bin aber auch ein Mensch, der sich mit Missständen unmittelbar arrangiert. Bis mich wirklich etwas stört, muss schon viel passieren. Dass niemand, den ich kenne, an Covid 19 erkrankt ist, macht natürlich auch viel von der Sorgenfreiheit aus. Gestern haben wir das Live-Konzert „one world together at home“, angeschaut, mit unglaublich vielen Musikgruppen und Sängern aus aller Welt, die alle von ihrem Wohnzimmer oder ihrem Garten aus ihre Musik gespielt haben. Alle haben ein paar Worte gesagt und sich bedankt bei den „Frontline Workers“. Obwohl jeder Künstler bei sich daheim war, entstand ein großes Gemeinschaftsgefühl, das uns alle auf der Welt verbindet. Man kann das Konzert jetzt noch auf Youtube anschauen, falls eine von euch das interessiert.

Mal sehen, was der Tag noch bringt. Bisschen Fahrrad fahren, Yogaübungen, Telefonieren, an einer virtuellen Geburtstagsparty teilnehmen mit Zoom (bin gespannt, ob das klappt), Kochen, Tatort, ein ganz normaler Sonntag.

Gemeinschaft leben

One World together at home

Wir alle sind eins

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Das tut gut!! Ja, so ist es AUCH oder es kann so sein. – Vielleicht schau ich mal in youtube. Aber eignetlich freue ich mich auf Hölderlin.

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