20-04-21-CoTaBu-Kinderbesuch, Blasenentzündung und soziales Sterben

Langweiliger Tag gestern durch Besuch von Linda mit Emilia und Luis aufgelockert, die Masken fürs Marienstift brachten. Noch nie habe ich die drei gesehen, ohne dass Renate das Ziel war. Wie aufgeschlossen und unterhaltsam diese Kinder und ihre Mama sind. Eine Freude! Außerdem tolles Werk. Emilia hatte ihr Baby Julia dabei, Luis hat Kletter- und Sprechkünste vorgeführt. Leider musste ich ihm abschlagen, reinzukommen. – Im Abendlicht mit Michael bei Frühlingssturm im Park gelustwandelt. Wenige Minuten Bank gesessen. Michael mahnt zum Aufbruch wegen meiner Blase. Heute um 5:00 aufgewacht von Blasenschmerzen zum Krümmen. Am 3. März das letzte Mal. Blasenentzündungen werden immer schlimmer, kommen von zwei Minuten Bank sitzen, tun nicht nur beim Pinkeln weh. Ich hab schon Angst; ohne Antibiotika wird es nicht gehen und die vertrage ich ja nie. Herpes auch noch nicht vorbei, was tue ich nur für meine Abwehr? – Gestern langes Telefonat mit der anderen Heike über den Stand der Sozialen Arbeit in unseren Bereichen. Derzeit für mich diesbezüglich Rosskur. Da brauchte sie gar nicht zu klagen. Zu Coronazeiten ist es bei uns, als habe es mich nie gegeben bzw. ein Großteil meines „Werks“ ist wie abgeschafft zum „Schutz“ gegen Corona. Der soziale Tod von Patienten wird dem realen untergeordnet und billigend in Kauf genommen. Renate in ihrer Lebenssituation ist mir jetzt ein Leuchtturm (siehe Beates Kommentar). Bedeutung abbauen ist die Devise.

Blase weint wieder – da tritt anderes zurück. – Draußen ein Zwitschern.

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2 Antworten

  1. Schuldt Renate sagt:

    Schon wieder die Blase, hoffe du kommst um ein Antibiotika herum.
    Die eigene Bedeutung ist lang nicht so wichtig, wie frau meint. Wem sagst du das? Eine wertvolle Erkenntnis und auch Entlastung.

  2. Beate sagt:

    Ja, hoffentlich brauchst du keine Antibiotika! Gute und baldige Besserung!
    Mir ist ein Buchtitel untergekommen: „auf Erden sind wir kurz grandios“ …corona setzt neue Maßstäbe. Vor allem in der Arbeit. Das, was sich davor als verlässlich und sinnvoll erwiesen hat, ist nun über den Haufen geschmissen.

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