Privileg

Bevor mir die Augen zufallen, noch ein paar Gedanken in den Blog stellen. Heute wieder mit dem Fahrrad nach Großhadern gefahren. Ich variiere die Strecke immer ein bisschen, dann staune ich jedes mal über die hübschen Wohnhäuser, die in den Siedlungen stehen, durch die mich mein Weg führt. Vieles ist unglaublich gepflegt und irgendwie typisch deutsch geordnet und heimelig. Nach der Arbeit wieder aufs Rad, dieses mal mit Gegenwind. Immer wieder stelle ich fest, dass mir durch die Corona-Beschränkungen nichts wirklich fehlt. Das Ausgehen, das Shoppen, Kino, Einladungen, alles brauche ich nicht dringend. Meine Grundbedürfnisse nach Gespräch, Nahrung und Bewegung sind mehr als gedeckt. Ich fühle mich privilegiert, dass mein Alltag so einfach ist ohne homeschooling von Schulkindern oder Home Office mit Kleinkinder in kleiner Wohnung.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ja, das ist so wichtig, das zu spüren oder bewusst zu machen!

  2. Beate sagt:

    mir fehlt grundsätzlich auch nichts von all den übrigen Annehmlichkeiten wie Konzerten, Restaurantbesuchen etc… Dankbarkeit ist angesagt, das denke ich oftmals am Tag

  3. Renate sagt:

    Mir geht es wie dir. Es ist alles da was ich brauche.

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