I’m singing in the rain

Mit den Enkeln und Linda bei strömendem Regen in der Angerlohe gewesen. Ein magischer Ort, bei Regen noch mehr. Alle mit Gummistiefeln, gingen wir durch Riesenpfützen. Die Kinder hüpften durch, Luis rannte mit Karacho durch. Wir gingen durch Torbögen aus schlanken, gebogenen Bäumen und die Kinder gingen Hand in Hand durch, spielten Hochzeit und wir sangen, da dam da da…… Da eine Riesenschnecke, die ewig brauchte um über ein Zweiglein zu kriechen. Emilia wollte ein größeres Hindernis entfernen, die Schnecke zog die Fühler ein. Wir schauten ewig zu, langsam, langsam. Es tropfte und regnete und das Grün der Bäume war grüner als gestern. Luis entdeckte einen Regenwurm. Ich stand sehr lange mit ihm davor, erklärte was der Wurm so macht und Luis stellte sich breitbeinig hin um den Wurm durchkriechen zu lassen. Riesige Bäume waren umgefallen und manche standen gefährlich schief über den Wegen, oder die Stämme versperrten den Weg ganz. Emilia zählte die Ringe eines Stammes, sie kam auf 31. Luis auf 11, weiter geht’s nicht bei ihm. Dieser Ort ist wie ein Dschungel, oder wie eine Oase der Ruhe.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Ach Gott, wie herrlich! Kann es sein, dass Linda durch deine Ruhe und Beschaulichkeit auch zu mehr Ruhe angestiftet wird, dass du ihr Ruhe gibst und sie darin ansteckst? So wie ich mich leichter tue, wenn Michael am Grab oder besser auf der Bank wartend dabei ist? Dann kann ich stehen und stehen und stehen, viel länger und ruhiger und absichtsloser als allein.

  2. Ines sagt:

    Wunderbare Zeit mit Kindern, das sind Kindheitserinnerungen, die bleiben.

  3. Beate sagt:

    Wie schön und unbeschwert klingt deine Beschreibung ! Die Angerlohe scheint Euer kleines Paradies zu sein, Abenteuer erleben nicht ausgeschlossen!

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