Homeoffice

Seit Donnerstag steht mein LZ-Laptop auf meinem Esstisch. Ich kann Arbeitsbeginn und -ende ein- und ausstempeln, ich kann telefonieren, denn ich habe den Cisco Jabber auf dem Kopf. Gerade ist mal wieder das Behördennetz zusammengebrochen, es ist öfter mal überlastet, weil all die fleißigen Menschen im Freistaat, die nämlichem dienen, dran hängen.

Ich bin gar nicht fleißig. ich sollte kreativ sein. Ich habe schlechte Laune, dann klappt das schlecht. Gestern fühlte ich mich richtig grippig. Da saß ich hustend mit Kopfweh am Tisch. Mit dem großen Gerät und dem Cisco Jabber konnte ich mich nicht ins Bett legen. Schade!

Heute fühle ich mich schon besser. In der Nacht aufgestanden, Tee getrunken, Ideen gehabt. Um 7.00h saß ich am Schreibtisch und tippte, es lief gut, ich bin zufrieden .

Das ist Homeoffice. Omnipräsent. Wenig effektiv.

Meine Kollegin, die meinen Text lektoriert hat, schreibt gerade, dass er ihr gefällt. Das ist ein Ansporn. ich arbeite gleich weiter! Das Netz funktioniert wieder…

Ich wollte ja noch erzählen, dass ich die Bochumer Aufführung von „Hamlet“ auch gesehen habe. Sehr androgyn, sperrig, zu wenig Emotionen. Lediglich Sandra Hüller hat überzeugt. Hätte gerne eine plüschigere Inszenierung gesehen…

 

Homeoffice bedeutet

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5 Antworten

  1. Ines sagt:

    Cisco Jabber dabber du. Das klingt ja wie im Zeichentrickfilm.

  2. Renate sagt:

    Da hat Ines recht. Ich habe von diesem Ding noch nie gehört.

    Motiviert durch das Lob der Lektorin. Sich selbst zu motivieren ist nicht so einfach, da werden sich viele homeofficler schwer tun.

  3. Heike sagt:

    Momentan höre ich von allen Seiten von schlechter Laune, wir sind also in guter Gesellschaft. Wahnsinn, was du da alles machst, unvorstellbar für mich incl. ein und auschecken.

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