20-05-07-CoTaBu-Quälende Sorgen wegen Pension- Nokia
Welch prachtvoller Tag! Vom Mond nichts mitbekommen, nur bei Renate gelesen, sonst wüsste ich nichts davon. Vorgestern dafür den tollsten Regenbogen gesehen. Bekümmert wegen Michaels Situation, die ihm gestern zwei Tavor abverlangt hat. Er hat seiner Vermieterin gesagt, dass er mit ihr nicht mehr mündlich verkehren wird, sondern nur noch schriftlich. Sie dreht ihm jedes Wort im Mund um, sie hätten ihm diese günstige Pacht (3300€) „gewährt“. Er hätte jetzt sounsoviel vom Staat. Das würde ja wohl…ob er nun zusagen kann, dass…usw. Er würde am liebsten sofort rausgehen. Der Vertrag aber bindet ihn noch 3,5 Jahre. Wer vorher aussteigt schuldet dem Vermieter eine Jahrespacht. Ob er sich um Festvermietungen auf Zeit kümmern darf? Nein, oder wolle er die 100.000€ Steuer, die dann für sie anfallen, bezahlen? Ich habe – und M. ist nicht unsachlich, übertreibt nie, heizt nicht vorsätzlich an, allein vom Zuhören Zustände bekommen. Er wird ein Gedächtnisprotokoll anfertigen und ihr zur Gegenzeichnung/ Korrektur vorlegen, muss mit allem rechnen, das könnte auch auf Gericht rauslaufen. Dass er nicht rauskann macht die Sache prekär. Sie scheint eine gefährliche Kombi aus Dummheit und Schlechtigkeit zu sein. Beate, du erinnerst dich an unsere Vermieter am Hart, die uns zu Weihnachten das Haus räumen und renovieren ließen mit den kleinen Kindern, um es danach zwei Jahre leerstehen und dann abreißen zu lassen. Dennoch, Michael wird es schon machen. Er will um jeden Preis Schulden vermeiden. – Jetzt ist mein Nokia da. Jetzt höre ich von allen Seiten, warum hast du nicht Samsung genommen? Natürlich scheitere ich schon daran, den Deckel abzubekommen bzw. als es doch gelingt, die Sache mit der Simkarte. Willkommen im 21. Jahrhundert. Michael, der strikte Gegner, hat gestern vom Marienstift die Einladung zu Whatsapp bekommen. Für Mutti wird er`s wohl machen? Haha.
Alllein vom Lesen bekomme ich arge Beklemmungen. Menschlich: da hört es sich wirklich an wie die Haltung der Tschenks: Härte, nicht nachvollziehbar. Es klingt nicht danach, als hätte sie nicht die Bereitschaft, einen Kompromiss zu finden. Aber rechtliche Auseinandersetzung muss ja nicht gleich bedeuten, dass der Konflikt vor Gericht landet. Eine Hoffnung ist auch die Lockerung, die bedeutet, dass Gäste wieder kommen können.
Hoffentlich kommen bald zahlreiche Gäste. Das ungute Gefühl bleibt. 3 1/2 Jahre in dem Wissen wie die Vermieterin sich verhalten hat, sind eine große Herausforderung.