20-05-08-CoTaBu- Thomas und geistige Erbauung – Tyrannei der Nikotinsucht

Momentan drängt es mich morgens noch nicht. Zuwenig erlebt, nichtmal Träume. So will ich warten, was der Tag bringt. Der heutige hat Gutes gebracht. Um 10:00 den lieben Thomas getroffen. Wenn Jakob sagt „du mit deinen jungen Freunden“ schmeichelt mir das. Wir hatten zwei Stunden, hätten mehr gebraucht, die Themen soviel, so weit, so groß. Am Sonntag predigt er wieder, ich musste mich anmelden! Die Pfarrsekretärin schrieb, in Zukunft möge ich das bitte bis 12:00 tun. Ich im Gegenzug, ich hätte nicht vor, mich an Anmeldungen dieser Art zu gewöhnen. Danach ein wenig im Hospiz nachgesessen, wo ich mich gestern mit Frau Holle, der Homöopatin, verquatscht hatte, seit gestern „Gisela“; die sich kein bisschen an unsere Regeln hält, sodass ich sie vor den anderen Freundinnen von Julia (Edeltraud) zur Rede stellen musste. Julia, kapriziös sensibel, lässt ihre Freundinnen wie Puppen tanzen und spielt sie gegeneinander aus. Ihre Verfügungen – im Frauenkreis und mit Harald vom SAPV-Team abgesprochen – singen ein Lied davon. – Aufnahme für Montag geregelt. Der Patient und seine Frau skeptisch, aufs Rauchen fixiert, sodass ich/wir drauf und dran waren, abzusagen. Dann lenkte die Frau ein. Ich legte ihr ans Herz, ihn heim zu nehmen oder bayernweit nach einem Hospiz zu suchen, in dem Rauchen auch bei strömendem Regen im Bett unter einem Dach stattfinden kann. Ich machte deutlich, dass Pflegende bei uns nicht zum Personal eines Rangierbahnhofs umfunktioniert werden und ihn 10-20 mal am Tag hoch und runter in den Garten kutschieren können. Keine Neigung, kein Charaktermerkmal, keine Vorliebe: nur das Rauchen. Der Mann todkrank, schwerst pflegebedürftig. – Bei Michael im Garten gespeist, der nächste Schritt im Handykampf. – Die ZEIT gekauft, teilweise gelesen. Einen hochinteresanten Link von Thomas gehört mit dem Jesuiten und Psychoanalytiker Frick zu Corona. Moderiert von profilsüchtigem Narzissten, der Frick kaum zu Wort kommen ließ.

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2 Antworten

  1. Ines sagt:

    Jetzt habe ich mir die erste halbe Stunde des Interviews mit Prof. Frick angeschaut. Ich hätte gerne mehr von Frick gehört, der wirklich kluge Dinge zu sagen hätte, aber dieser wirklich furchtbar eingebildete Moderator war nicht erträglich. Am liebsten wäre er selber interviewt worden.

    • Heike sagt:

      So ist es. Thomas hat mir das auch wegen Frick geschickt, gleich gesagt, dass der andere sehr peinlich selbstverliebt ist. Ich hatte mal kritisch über FRick gesprochen, der mich ja zur Zeit meiner Vorstandschaft bei der IGGS manchmal gestresst hat; aber in diesem Gespräch fällt er ja nur positiv auf. Mit welcher Nonchalance er diese Wichtigtuerei erträgt und eben nicht darauf besteht, überhaupt auszureden oder zu sagen, was er sichtlich gerade hätte sagen wollen! Man bleibt durchwegs gespannt auf seine Worte und auf die Ruhe, mit der er die Dinge ausführt.

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