Tourismus

Um 6.30 Uhr aufgestanden. Probelauf für nächste Woche. Tee getrunken, Kaffee und Müsli kommen erst später, sonst komme ich mit meinem 5Stunden -Rhythmus nicht hin.  Das funktioniert sehr gut. Nur am Abend keine Kohlenhydrate, das geht gar nicht. Abnehmen im Schlaf ist also nicht. SZ gelesen,  u.a. einen Artikel über den Tourismus in Ischgl. Lois Hechenblaikner schreibt über die Veränderungen seiner Heimat durch die Tourismusindustrie. Er schreibt von der Almhütte seines Vaters, die von den Touristikern in den Ort  runtergezerrt wurde, da die Städter damit ursprüngliches-  und authentisches Leben verbinden. Er nennt die Alm heute emotionales Lebkuchenhaus. Die Dörfer, Gröden, Saalbach-Hinterglemm, Ischgl  funktionieren nicht mehr für ihre 1500 Einwohner, sondern sind für zigtausend Touristen ausgelegt. Eine Tragödie ist das, sage ich. Auch wenn man die Bilder und Kommentare zu den Deutschen sieht, bzw. liest, pfui Teufel. Wie gut, dass doch manche Menschen einen Wandel wollen und auch aktiv betreiben. Zurück zum naturnahen Tourismus ist jedoch noch ein weiter Weg.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Emotionales Lebkuchenhaus ein schillerndes Wort. Der Zurück-zur-Natur-Tourismus inzwischen total pervertiert. Wie soll das nur weitergehen!

  2. Ines sagt:

    Ich hab den Artikel auch gelesen. Sehr eindrucksvoll. Ich bin froh, dass ich diesen ganzen Zirkus ums Skifahren und Apres Ski nie gemacht habe. Das ist ja grauenvoll, erinnert an Karneval und Oktoberfest von der schlimmten Art.

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