Paradoxie der Pandemiebekämpfung

Heute nutze ich mal die Mittagspause, um in den Blog zu schreiben. Heute Abend haben wir mit der Peergruppe ein videogestütztes Zusammenkommen, da werde ich vorher auch keine Zeit haben zu schreiben. Gestern gab es zum ersten mal kein ARD Extra nach der Tagesschau zum Thema Corona. Ich bin oft hin und hergerissen. Einerseits denke ich, dass ich es wichtig finde, die Maßnahmen der Eindämmung der Pandemie noch lange weiter zu führen und es zu früh finde, das soziale Leben hoch zu fahren. Andererseits ist es schon eigenartig, den ganzen Zirkus mit den Masken etc zu machen, wo man selber doch nicht krank ist und auch rundum alle pumperlgesund sind. Aber das ist natürlich die von den Virologen schon vorhergesagte Paradoxie. Macht man alles richtig und der Virus hat keine Chance, fragen sich die Leute, warum machen wir das eigentlich, wenn doch keiner krank ist. Und kann man wirklich von Pandemie sprechen, wenn so wenig Menschen im Vergleich zur Anzahl der Weltbevölkerung betroffen sind? Obwohl ich mir regelmäßig die ganzen Corona-Nachrichten anhöre, fühle ich mich nicht gut informiert. Das ist doch eigenartig. Ich finde, das Leben auf der Erde soll nicht mehr so werden wie vor der Pandemie. Ich hoffe, dass sich etwas ändert. Das billige Hin- und Herfliegen, das immer mehr Wachstum, immer schneller, immer mehr konsumieren auf Kosten von Umwelt und armen Ländern, das ist eindeutig die falsche Richtung gewesen. Das hat einmal Greta Thunberg so eindrücklich und unter Wuttränen gesagt: How dare You!! Wie es Greta jetzt wohl geht? Fridays for Future hat sich ja inzwischen erledigt. War ja quasi wie Monday to Friday for Future die letzten Wochen. Und dann jetzt andauernd die Wirtschaftszahlen, die in schwindelerregende Höhen steigen. Wieviele Nullen hat eine Milliarde? Jedes mal vergesse ich es, sind es neun Nullen? Ab einer gewissen Summe ist es mir egal, weil ich es mir eh nicht mehr vorstellen kann. Wenn es um dieses riesige Loch in der Staatskasse geht, schalte ich ab. Das müssen andere lösen. Jetzt muss ich wieder arbeiten.

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Eine Antwort

  1. Beate sagt:

    Liebe Ines, Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich habe die gleichen Gedanken, Vorbehalte, Zweifel.

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