Radtour in den Bergen mit E-Motor

Ein E-Bike habe ich zwar nicht gekauft, es gibt Lieferschwierigkeiten, aber ich habe heute eine E-Bike-Radltour mit einem geliehenen Bike gemacht und bin komplett begeistert und verdorben für das zukünftige Fahren mit normalen Fahrrädern. Wirklich eine sehr gute Erfindung, dieses Fahrrad mit Unterstützung durch einen Elektromotor. So herrlich leicht, wie man die Steigungen und sogar die Berge hochkommt, genial. Trotzdem ist es noch wie richtiges Fahrrad fahren, anstrengend ist es trotzdem, wenn auch nicht so schlimm. Hubert und ich sind entschlossen, bald so ein Wunderfortbewegungsmittel zu erwerben. Kaum zu Hause angekommen, fing das Unwetter an, Glück gehabt. Den restlichen Tag kann ich jetzt ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa verbringen, Zeitung lesen und irgendwann das Abendprogramm mit Aperitif einläuten. Jaron versucht nebenbei hier an seiner Masterarbeit zu basteln, ob ihm das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Er wirkt nicht unzufrieden. So ganz frei fühle ich mich nicht, wenn er bei uns wohnt. Ich will mich abwechselnd bei ihm für Hubert entschuldigen und bei Hubert für ihn. Das wäre gar nicht notwendig, aber irgendwie fühle ich mich für die Eigenarten der beiden verantwortlich. Verrückt, gell.  Zum Glück ist heute erst Samstag. Ich habe seit der Corona Zeit weniger Lust zu arbeiten. Eigentlich könnte ich dauernd Urlaub oder wenigstens verlängerte Wochenenden vertragen. Mal sehen, ob sich das wieder ändert, wenn der normale Betrieb wieder losgeht.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Antworten

  1. Renate sagt:

    In den Bergen oder Hügeln ist ein e-bike sicher toll.

    Wir Krebse neigen dazu uns für die Eigenarten der Anderen verantwortlich zu fühlen, oder ist eher ein Frauenthema?

  2. Heike sagt:

    Dass ein E-Bike so toll ist wusste ich gar nicht, hatte es nicht verstanden. – Dass du dich wechselseitig verantwortlich fühlst für Jaron bzw. Hubert empfinde ich nicht nur heftig nach, sondern kenne es als Zwilling in keinster Weise anders!

  3. Beate sagt:

    Meine Kollegin radelt jeden Morgen und nach getaner Arbeit mit ihrem E-Bike je 30 km hin und zurück. Sie kommt stets verschwitzt und glücklich an und verschwindet erst einmal in der Dusche, die sie als Einzige in unserer Einrichtung benützt. ich komme den Berg in der Montgelasstraße mit meinem Radl nicht hoch, was dazu führt, dass ich lieber den Bus nehme…
    ich fühle mich auch (als Löwe- Frau) in vergleichbaren Situationen verantwortlich. Dass es ein Frauen-„Problem“ ist, scheint mir sehr nahe zu liegen.

Schreibe einen Kommentar zu Renate Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert