20-05-26-CoTaBu-Und da sind sie doch- auf einmal Schäfchenwolken!
Danke für teilnehmende Gedanken, Mitgefühl und Verständnis! Natürlich ist es verboten, ein böser Mensch zu sein. Ich habe mich gefragt, ob ich sowas schreiben darf. Außerdem zieht „man“ andere mit runter und tut Besseres, wenn man angenehm und zufrieden ist. So will ich Bine auch. Wenn sie erzählt, dass etwas schön war, Spaß gemacht oder geschmeckt hat ist sie mit lieber als wenn sie zetert. Mir fällt auf, dass ich ihre negativen Gefühle verurteile; da passt es nicht, wenn ich hinter ihrem Rücken selber sowas habe, was ich bei ihr nie zugeben würde. Bei uns ist sie diejenige, bei der der Schuh drückt. Dennoch lese ich bei Renate wieder von den Wolken. Welchen Wolkenplatz könnte ich mir einrichten? Ich habe ja Westfenster und dieser Tage ist es schöner denn je. Übrigens habe ich noch nie so ausgeprägt ferngesehen wie momentan. Gestern abend bewusst gespürt, wie es mich entspannt. Tierfilm, Okawangodelta, so weit bin ich schon. Leider fressen die sich alle gegenseitig, aber sie sind so schön. Heute ist ein neuer Tag. Sollte mein Missempfinden mit Corona in Verbindung stehen, wie ich glaube: damit sollte ich mich alsbald arrangieren, wie alle Welt um uns herum auch. Im Traum musste ich einen wirklich kleinen Felsen hochklettern, hatte womöglich dabei ein Baby auf dem Arm und habe es tatsächlich nicht geschafft, mich nicht getraut. Es hatte was mit Erbschaft zu tun. Womöglich war Gregors Kopf in den Stein gemeißelt. Da oben wäre es weitergegangen, ohne Geländer – sowas macht mir Riesenangst. Im Gefühl zurückgeworfen wie in die Anfänge meiner Hospizzeit.
Grad bräucht`ich Wolken – doch der Himmel ist ganz blau. – Auf Gefühl achten!
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