20-05-31-CoTaBu-Pfingsten blitzsauber – 1. U-Bahn seit Corona – Winni

Heute nach Erfahrung des letzten Sonntags NICHT ins Kirchenregelwerk eingereiht, obwohl ich Pfingsten und die Gaben des Heiligen Geistes mag, die ich derzeit besonders nötig hätte. Ich mag das Brausen, das vom Himmel kam; habe das sogar schonmal geträumt; den Geist, der in uns atmen soll. Stattdessen hat Michael uns zu einem Ausflug motiviert, der dann leicht in die Hosen ging. Angespornt durch eure Blogs wollten wir an die Isar. Wie oft wir umsteigen mussten habe ich nicht gezählt, wie selten die U-Bahn fuhr, wielang wir warten mussten, wieviel Security, hordenweise mit Handschellen und Pistolen, welches Gedränge, wenn endlich mal wieder was kam; wie sehr gehustet und dafür der Mundschutz beiseite gezogen wurde, Abstände kaum möglich! Wir waren nur wenige Kilometer unterwegs und haben dann ermattet schlapp gemacht. Allerdings haben wir Vögel zwitschern und schmettern gehört, Wasser gesehen und einer Vogelhochzeit begewohnt. Danach bei Michi ein schlichtes Mahl eingenommen. – Winni hatte bei mir auf AB gesprochen; ihn kurzerhand zum Tee gebeten, was nett, kurz und schmerzlos war, keine große Sache einerseits und andererseits doch was Besonderes für mich. Begrüßung verbeugender Weise mit Namaste. Viel gelacht. Ingesamt ein irgendwie gelungener Tag, der mit „Vivaldis Töchtern“ begonnen hatte. Beinah vergessen: Meine Wohnung glänzt, es ist eine wahre Wonne. Ursula kann „momentan“; ich trete wohl wieder in die zweite Reihe, wenn ihre wichtigeren Kundinnen sie wieder brauchen. Beleidigtsein kann ich mir nicht leisten, ich habe so gelitten und bin jetzt einfach nur glücklich, dass alles wieder fein ist. Auch das hat dazu beigetragen, dass mir Besuch willkommen war.

Vor, zurück, seitwärts. – Wie an einer Schnur, trippelnd  – balzt der Bräutigam.

 

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3 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Ich mag es, wenn du deinen Michael Michi nennst. Warum seid ihr nicht mir dem Auto oder Fahrrad an die Isar gefahren? Klingt abschreckend, das U-Bahn-Erlebnis. Trotzdem ein gelungener Tag.

    • Heike sagt:

      Weil wir es uns so bequem vorgestellt haben, direkt von ihm zur Fraunhofer, wo der „Jakobsweg“ losgeht. Wir wollten eben dann laufen, die Fahrt dauert normal keine 10 Minuten vom ihm aus.

  2. Renate sagt:

    Am Wochenende ist alles voll, die U-Bahn, an der Isar, die Straßen. Das macht keine Freude.

    Schön dass deine Wohnung glänzt und du Winni gesehen hast.

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