20-06-24-Den Tag mit dem Morgen beginnen, nicht von hinten aufzäumen!

Ich will es mal wieder morgens angehen, Teil 1. Mir fällt auf, dass ich ausschließlich über andere schreibe, alles Erleben definiert sich darüber. Der Morgen ist anders. Wie ist der Himmel? Blau, Sonne strahlt. Mir ist flau im Magen, das sollte langsam besser werden. Todmüde und zerschlagen auch ohne Schlafstörung. Aufgewacht mit Traum: Michael trifft Hochzeitsvorbereitungen. Ich weiß nicht mit wem. Es wird sich nichts ändern steht darüber, aber wir haben eine Reise geplant, was wird damit und mit uns? (Tanga-)Monika ebenso, sie trägt einen weißen Mantel, hinten offen, dazu sucht sie lila Spitzenstrümpfe – durchbrochen – bis zu den Oberschenkeln. Auch sie staffiert sich für Hochzeit aus. Dodo kommt wie ein Wirbelwind geradelt, gerät in eine Hospizszene. Es ist aber gleichzeitig Tutzing. Ich radle ihr entgegen. Ingrid hat Haare geschnitten. Jakob – klein – verliert seinen Hasen in einer Nische auf der Wiesn, wo der sofort einer Masse von 100en Hasen einverleibt wird. Sollen wir ihn nicht einfach dort lassen? Michaels Blick sagt, das dieses Hasenparadies die lebendige Futterquelle für andere Tiere wie z.B. Schlangen darstellt. Wie wir suchen, unser Hase ist unauffindbar. – Noch halb im Traum vernehme ich das Gurren auf dem Balkon. Das Zischen, Fauchen, Scheuchen strengt meine verschlafene Lunge an und geht gegen die Natur. Wilde Bewegungen in diesem Zustand. Faschingsschmuck und Piepstonmaschine stören die Tauben nicht.

Teil 2: Arbeitstag mit kurzfristig angekündigem „Überraschungsbesuch“ mit Kuchen und Blumen von Sr. Therese und Bettina mitten im Turbostress. Am Brunnen ohne Masken. Später Abendmahl in Michaels Garten bei Vogelsang mit Rosmarinkartoffeln, Steak, Tomatensalat und Ziegenkäse. Alles besprochen, was anliegt. Einfach nach dem Essen zu gehen ohne einen Finger zu krümmen, Küche im Saustall: kein Problem. Michael spielt dann Akkordeon. Ich habe alles gehabt. Mein Soloprogramm beginnt.

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3 Antworten

  1. Beate sagt:

    So ein bunter, wilder Traum! Und dann sehr gemein von der immer wiederkehrenden Taubenplage geweckt werden… so ein Absturz! Vielleicht hättet ihren Hasen noch gefunden, wenn Du nicht aus dem Schlaf gerissen worden wärst! Michaels Garten ist traumhaft schön!

  2. Ines sagt:

    Deine Träume sind eine tolle Spielwiese für Psychoanatytiker. Gut, dass ihr am Brunnen und abends im Garten sitzen könnt. So lauschig. Gibt es schon wieder Gäste in der Pension?

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