Ein unbeschwerter Sommertag

Heute war ich den ganzen Tag mit Sirena und Jania am See. Der „Eizi“ ist der See meiner Jugendzeit, ein kleiner Moorsee bei Penzberg. Früher sind wir oft mit dem Rad hingefahren und haben allen Unfug getrieben, den man in dem Alter so anstellen kann. Später haben meine beiden Kinder dort schwimmen gelernt. Ein vertrauter Ort. Heute war das schönste Wetter dort. Ein paar weiße Wolken hingen am Himmel, die Sonne beleuchtete den fast schwarzen See und die Bäume standen in sattem Grün. Das Wasser war warm genug, man konnte schon schwimmen. Im weichen Moorwasser ist das ein besonderer Genuss. Später sind auch noch essen gegangen. Im Garten vom Hoisl Bräu zu sitzen, rundum grüne Wiesen, im Hintergrund die Bergkulisse, das ist immer sehr idyllisch.

Die Geschichte mit dem Besuch, den Alina einladen wollte, hat sich in Wohlgefallen aufgelöst. Jum und Silvester hatten keine Lust, in die Stadt zu fahren, haben aber die beiden zu sich nach Haag eingeladen. Als ich nach Hause kam, waren sie noch nicht zurück. Ich sitze also allein im Wohnzimmer, lese, schreibe und trink Tee.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    War das der See, an dem ich einmal eine Längslandung gemacht habe? Du beschreibst eine Idylle, die ich schon Jahrzehnte nicht mehr erlebt habe – auf der Flucht vor der Sonne. „Sommerfrische“ wie sie im Buche steht!

  2. Renate sagt:

    Ist das der See auf dem Weg zum Zist? Da ist meiner Mutter mal eine Wasserschlange begegnet.

  3. Ines sagt:

    Den See kenn ich auch, war früher ein paar mal mit den Kindern dort. Klingt sehr idyllisch, was du beschreibst.

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