Heimweg im Regen
Die Besprechung heute war noch stressiger als befürchtet. Zweieinhalb geschlagene Stunden lang dauerte sie. Am Nachmittag wollte Barbara noch einmal eine Marathonsitzung anberaumen, da musste ich aber absagen, weil ich einen Zahnarzttermin hatte. Wir treffen uns nun am Montag noch einmal. Aus der Zahnarztpraxis kam ich ziemlich erschöpft raus. Es war nur eine Zahnreinigung, die gemacht wurde, eigentlich keine große Sache. aber ich war danach so fertig, dass ich nach der Rolltreppe zur U-Bahn suchte, weil ich mich nicht die Stufen runterlaufen traute. Zuhause konnte ich mich auf der Couch ein Stündchen ausruhen. Als ich mich für Yoga fertig machte, beschloss Alina, diesmal mitzukommen. Damit waren wir heute zu viert. Es war wieder so wunderbar. Andrea, die Yogalehrerin sagte heute mehrmals, ich hätte große Fortschritte gemacht. Ich komme mir zwar immer noch ungelenk vor. Das gehört zu mir. Von Kindheit an bin ich der unsportlichste Mensch, der mir je über den Weg gelaufen ist. Heute aber habe ich den Sonnengruß zweimal hintereinander einigermaßen fließend hinbekommen. Während wir bei offener Tür zum Garten hin Yogaübungen machten, brach draußen das Gewitter los. Auf unserem Heimweg regnete es noch, nicht stark. Wir benutzten unsere Yogamatten als Regenschirm und hatten blendend gute Laune.
Das finde ich an Yoga wirklich gut, dass Menschen mit wenig angeborener Sportlichkeit es üben und sich verbessern können. Und das Gefühl danach ist immer gut.
Ein wunderschönes Bild, wie ihr nach dem Yoga mit den Matten überm Kopf durch den Regen rennt. Ich hatte als Kind ein Pixibuch, da kam Familie Bär nach dem Picknick in den Regen…Und Wahnsinn, der Druck, das geht in unserem Alter nicht mehr. Erschöpfung nach Zahnarzt auch verständlich!