Putztag

Der heutigeTag stand zunächst ganz und gar unter dem Vorhaben, endlich die Geschenke für Alexander zu kaufen, zu verpacken, zu meiner Nachbarin zu bringen, die seine Schwiegermutter ist. Es waren fast hundert Euro, die in unserer Abteilung gesammelt worden sind. Eine Kollegin hatte eine schöne Mütze gestrickt aus wunderbar weicher Wolle. Ich brauchte fast zwei Stunden, bis Prosecco, Kuscheltier von Steiff, Kosmetika vom Naturkostladen und einen  gigantisch großen Blumenstrauß verpackt hatte. Als ich bei Brigitte und ihrem Mann klingelte, kam ich in die exakt gleich geschnittene Wohnung wie die meine, nur ein Haus weiter. Alles war sehr gepflegt dort, auch hatten sie Fehler, die ich beim Einrichten gemacht hatte, wie ein Bücherregal in den Gang zu stellen, nicht gemacht. Überall hingen Bilder von den drei kleinen Enkelkindern. Viele Bücher, bestens geordnet, das Klavier seht an der gleichen Stelle wie meines.Kaum wieder zuhause, fing ich an zu putzen, aufzuräumen und umzuordnen.Es machte richtig Spass. Das lag wohl daran, dass ich von der schönen Wohnung meiner Nachbarn inspiriert war, aber auch, dass Alina heute Freunde in Nürnberg trifft und ich in Ruhe sauber machen kann.

Eigentlich komme ich zur Zeit recht gut ohne Putzhilfe aus.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Alexander? Ich dachte erst an Gabis Mann. Oder war es ein Kollege, der ein Kind gekriegt hat? Ist ja Wahnsinn…bei solchem Aufwand dürfen keinesfalls öfters Kinder geboren werden, der Standard ist nicht haltbar. – Ach, hätte ich auch solchen Schwung zum Putzen!

  2. Renate sagt:

    Heimkommen und die Wohnung so vorzufinden wie du sie hinterlassen hast, das alleine ist schon erholsam.

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