Im Englischen Garten

Es ist schon Abend, wir sitzen noch draußen.  Heute Vormittag, entgegen unserer Angewohnheit, mit einem befreundeten Paar und deren Hund lange im wilden Teil des Englischen Gartens über Wiesen spaziert, allerlei Hundebegegnungen miterlebt. Mir ist wieder klar geworden, dass ich keinen Hund haben will, ständig Erziehungsarbeit leisten. Dann noch im Biergarten Emmeransmühle lecker Mittag gegessen und zurück geradelt über die Stadt, Oje, war das voll. Ich wollte noch für Jaron ein paar Kleinigkeiten zum Geburtstag kaufen, leider wünscht er sich nie etwas, und so ist es echt schwierig, ihm nicht nur Geld zu schenken. Er ist noch viel asketischer als ich. Jetzt sitzen wir auf der Terrasse zum Innenhof, auch hier mächtig viel los. Die halbstarken Kinder rasen mit ihren Fahrrädern immer im Kreis um den Block und dich den Hof und nehmen die Kurven so scharf, dass der Kies aufspritzt. Hier leben sehr viele und sehr laute Kinder und Eltern, die ihre Kinder nie zur Ruhe auffordern. An manchen Tagen nervt es, an anderen beobachte ich das Treiben und analysiert die Gruppendynamik. Heute macht es mir nicht viel aus. Jetzt wird’s aber kühl und ich geh rein. Bis morgen.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Spannend, was du über deine Gefühle und Eindrücke zu Kindern, Hunden und Halbwüchsigen und den Umgang mit ihnen beschreibst.

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