Letzter Tag bei Muttern und Zahnarzt

Gestern konnte ich nicht mehr schreiben. Bin erst nach 21.00 Uhr heim gekommen und war so ermattet. Der gestrige Tag hat sich recht gezogen. Vormittag alleine gefrühstückt, unsere Mutter ist erst um kurz vor 12.00 Uhr aufgestanden. Es hat geregnet, dann kam die Sonne und wir sind in den Garten. Mama stand immer wieder da und schaute einfach ins Leere. Sie redete immer wieder von unserem Vater. Schaute sein Foto an und meinte, er war schon ein schöner Mann. Stimmt! Viele Pfannkuchen gemacht  und an die Ehrenamtliche denken müssen, die jeden Dienstag für uns und die Patienten große Mengen gebraten, oder sagt man gebacken, hat. Auch ein Patient fiel mir ein, der gleich sieben oder acht verputzt hat. Statt Kuchen Pfannkuchen mit Aprikosenmarmelade gegessen. Pfannkuchen kann ich, hauchdünn wie die von Mama, die, als sie noch zu Hause wohnte, immer die Pfannkuchen machen musste. Ihr Vater wollte nur die. Mama fragte immer wieder ob ich nicht bleiben kann, denn das ist schöner als mit den  Anderen. Da tat sie mir sehr leid, denn auch wenn wir die beste Lösung gefunden haben, sind immer Fremde um sie. Wieder x-Mal Mensch ärgere dich nicht gespielt und mich über die „Logik“ von Mama, innerlich amüsiert. Nach einer Übergabe bin ich heim geradelt. Heute Zahnreinigung, dann Kontrolle. Keine Löcher, muss evtl. eine Parandontosebehandlung machen lassen. In zwei Wochen erneuter Termin, an dem nochmal die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen wird, denn es kann durch die Reinigung heute ein falsches Bild entstanden sein. Das hoffe ich sehr.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Zum Letzten: All diesen behandlungen widersetze und entziehe ich mich erfolgreich seit Jahren! Dann: ist das nicht ein schönes Kompliment, dass es mit dir am schönsten ist? Irgendwie kümmerst du dich so nett wie um deine Enkelchen.

  2. Ines sagt:

    Mit Paradontitis, Taschen und Reinigung kenne ich mich aus. Ich hab diesbezüglich schlechte Gene und dazu als Kind mich ums Zähne putzen oft gedrückt. Ja, toll, wie du dich um deine Mutter kümmerst und geduldig bist, so wie mit den Enkelchen.

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