Lauer Sommer-Peer-Abend und 2. Welle
Jetzt habe ich alle Beiträge der letzten zwei Tage gelesen. Ich hatte die letzten Tage keine Ruhe zum Schreiben. Gestern war die Peergruppe, also auch Heike das erste mal hier zu Besuch. Ich war schon ein bisschen aufgeregt, wie die vertrauten Freundinnen sich in der unvertrauten Umgebung fühlen. Es hat mir echt gut getan, dass so schöne Kommentare fielen, weil ich in letzter Zeit öfters mal denke, die Wohnung muss noch etwas wohnlicher werden. Der Abend war so lau und wir konnten bis Mitternacht auf der Dachterrasse unter dem Sternenhimmel sitzen. Als Gastgeberin find ich es immer ein bisschen schwierig, einerseits für alles zu sorgen, andererseits aber nicht dauernd den Tisch zu verlassen und das Gespräch dadurch zu unterbrechen. Wenn wir uns bei Heike treffen, fühlt sich das alles viel selbstverständlicher an und irgendwie ist auch immer alles reichlich am Tisch, aber vielleicht merke ich auch nicht, dass sie zwischendurch aufsteht und was holt. Kurz nachdem die Peergruppe gegangen war, kamen Hubert und Luisa, die im Kino waren (mit 4 anderen Menschen) und wir haben noch ein bisschen draußen gesessen, uns gegenseitig den Abend erzählt und um 1:30 Uhr erst ins Bett. Leider konnte ich ab 7 Uhr dann nicht mehr weiter schlafen. Heute dann wieder mega viel auf dem Markt eingekauft, Nachbarn getroffen. Ich stell mich den Nachbarn immer vor als die Freundin von Hubert. Früher habe ich mich immer als die Frau von Sören vorgestellt. Meine Männer waren immer die Auffälligeren, die jeder kannte. Wird Zeit, dass ich hier mehr als Ines in Erscheinung trete, nicht nur als die Freundin von. …Heute noch zum Grillen eingeladen, im Garten einer Freundin. Scheinbar muss man jetzt alle sozialen Kontakte mal treffen. Im Herbst prognostizieren die Virologen eine 2. Welle. Ich will es nicht so recht glauben.
Es war wirklich schön…und ja, die Wege bei dir sind einfach auch ein bisschen weiter…und die Getränke gekühlt, nicht einmal im Krug für den ganzen Abend. Den Namen Drosten kann ich bald nicht mehr hören. Jetzt will ich einfach den Sommer genießen, ohne schon den Untergang vor Augen zu haben. Wer weiß.